„Good bye Lenin“ – Kinofilm im Wickeder Bürgerhaus

13.10.2014

WICKEDE. „Good bye Lenin“ lautet der Titel eines Films, der am Montag, 20. Oktober 2014, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Wickede gezeigt wird. Anlass für die Aufführung ist der Mauer-Fall am 9. November 1989 – also vor genau 25 Jahren – sowie die damit verbundene Grenzöffnung zwischen Ost- und West-Deutschland. Zur Erinnerung an diesen besonderen Tag wird der erfolgreichste Film des Jahres 2003 im Bürgerhaus präsentiert. LESEN SIE WEITER

Der Film, der mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet wurde, führt zurück in die Zeit des Mauerfalls und die ersten Monate der beginnenden deutschen Wiedevereinigung.

Am Beispiel der Ostberliner Familie Kerner, deren Vater schon zehn Jahre zuvor in den Westen geflüchtet ist, wird eindrucksvoll aufgezeigt, wie sich vor allem die Menschen aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) mit den neuen Möglichkeiten und Problemen arrangieren.

Am Abend des 7. Oktobers 1989 (40. Jahrestag der DDR) erlebt Mutter Christiane, die sich mit dem politischen System arrangiert hat, wie die Volkspolizei eine Demonstration zerschlägt und ihren Sohn Alexander festnimmt. Sie erleidet einen Herzinfarkt und fällt acht Monate lang ins Koma.

Als sie aufwacht, hat sich die politische Situation grundlegend geändert.

Da ihre Kinder ihr jede Aufregung ersparen wollen, versuchen sie mit allen Mitteln, für sie die alte DDR am Leben zu erhalten.

Diese verzweifelten – teils komischen, teils traurigen – Anstrengungen, den Alltagstrott des SED-Regimes wiederzubeleben, gipfelt in den „Aktuelle Kamera" -Berichten, die Alex mit einem Kumpel imitiert, um die Mutter vorsichtig mit Veränderungen vertraut zu machen.

Als die Mutter am Ende stirbt, ist Alex fest davon überzeugt, dass sie glücklich und im Glauben an die Überlegenheit des Sozialismus Abschied von dieser Welt genommen hat.

Wolfgang Beckers Film, mit Daniel Brühl, Katrin Sass, Maria Simon und Florian Lukas ausgezeichnet besetzt, spiegelt die Zeiten des Umbruchs vor nunmehr 25 Jahren mitfühlend und ergreifend wider. Er eröffnet gerade aus der Rückschau und durch den historischen Abstand bedingt vielfältige Reflexionsmöglichkeiten und lässt keinen Zuschauer kalt.

Die Kinoreihe ist eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule (VHS) Werl – Wickede (Ruhr) – Ense sowie der Gleichstellungsstelle der Gemeinde Wickede (Ruhr) und der örtlichen Kolpingfamilie.

Eingeladen zu dem Filmabend sind alle interessierten Kinofreunde.

Eintrittskarten zum Preis von 5,00 Euro sind im Bürgerbüro der Gemeinde, in der VHS-Geschäftsstelle in Werl sowie an der Abendkasse erhältlich.

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