Opfer eines Einbruchs kann jeder werden

22.10.2014

KREIS SOEST. Opfer eines Einbruchs zu werden auf diesen Gedanken kommen die wenigsten Menschen. "Bei mir gibt es doch eh nichts zu holen – warum sollten die hier einbrechen?" denkt sich manch Haus- oder Wohnungsinhaber. – Anders sieht es bei denen aus, die schon einmal in der Rolle des Opfers waren.

Den Einbrechern sind solche Gedanken egal. Opfer eines Einbruchs kann praktisch jeder werden. 

Alljährlich kommt es zu Einbruchdiebstählen aus Häusern oder Wohnungen. 2013 wurden der Polizei allein im Kreis Soest 549 Wohnungseinbruchdiebstähle gemeldet.

Opfer dieser Verbrechen sind oftmals mehr psychisch als finanziell betroffen. "Fremde Menschen haben in meinem Kleiderschrank gewühlt. Sie haben meine Unterwäsche in der Hand gehalten und sind tief in meine Privatsphäre eingedrungen.“

Dieser Gedanke quält Manchen noch Jahre lang.

Ein Gefühl der Hilflosigkeit setzt ein und der Wunsch sein Heim zu sichern ist  nach der Tat riesengroß.

Oftmals werden Häuser anschließend sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht.

Doch das Unwohlsein der Betroffenen ist immer noch vorhanden. Oftmals können gute Schlösser oder Alarmanlagen ein schlechtes Gefühl oder gar die Angst vor einem weiteren Einbruch nicht beseitigen.

Die Einbruchsstatistiken sind in diesem Jahr zwar besser als im Vorjahr, doch die dunkle Jahreszeit steht noch bevor und die Einbrecher sind jetzt gerade unterwegs.

Lassen Sie gar nicht erst zu das Opfer von Einbrechern zu werden. Beachten Sie die Ratschläge der Kriminalpolizei und machen Sie es den Dieben schwer. Legen Sie den Riegel vor! Sicher ist sicherer!

Die Opferschutzbeauftragten der Polizei bieten bei auftretenden psychischen Belastungen durch einen Einbruch natürlich auch ihre Beratung und Vermittlung zu Fachleuten bestehender Netzwerke an.

Die Polizei vor Ort: Hans Schäfers, Wachleiter Werl, und Wolfgang Flöter, Bezirksdienstbeamter Wickede (von links) FOTO: ANDREAS DUNKER
Die Polizei vor Ort: Hans Schäfers, Wachleiter Werl, und Wolfgang Flöter, Bezirksdienstbeamter Wickede (von links) FOTO: ANDREAS DUNKER

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