Richtfest für Hangar 4 und Baustop für Start-und-Lande-Bahn

07.11.2014

ARNSBERG-VOSSWINKEL / WICKEDE-ECHTHAUSEN. Die bunten Bänder des Richtkranzes und die leuchtend orangefarbene OBO-Bettermann-Fahne flatterten am Flughafen im Wind. Beim Richtfest für die neue Flugzeughalle „Hangar 4“ am heutigen Freitagmittag (7. November 2014) wehte Bauherren, Bauleuten und Festgästen auf dem Flugplatz Arnsberg-Menden (FAM) ein scharfer und kalter Wind ins Gesicht.

Im Anschluss an die Baustellen-Besichtigung mit Richtspruch von Günther Stock aus Voßwinkel als verantwortlichem Hallenbauer und einer geschliffenen Festansprache von FAM-Geschäftsführer Franz-Josef Barkhaus von der Unternehmensgruppe OBO Bettermann aus Menden gab es zum Ausgleich dafür eine heiße Gulaschsuppe aus der Küche des Flughafen-Restaurants „JU 52“.

Richtkranz mit Baukran aufgehängt

Mit einem Baukran war am Mittag der Richtkranz an die höchste Stelle des Stahlgerippes von Hangar 4 gehängt worden, welches bereits bis zur Decke errichtet ist. 

Bauherr ist die „Flugplatz Arnsberg-Menden Holding GmbH

Bauherr für die neue Halle ist die „Flugplatz Arnsberg-Menden Holding GmbH“, die zur Unternehmensgruppe OBO Bettermann aus Menden gehört.

Neue Halle für ein halbes Dutzend Flugzeuge

Der Bau umfasst eine Breite von 40 Metern und eine Tiefe von 20 Metern. Die darin installierten Rundlauftore bieten bei einer Höhe von 5,50 Metern eine Öffnung von insgesamt 32 Metern, da sie fast vollständig nach links beziehungsweise nach rechts aufgefahren werden können. Der Hangar kann fünf bis sechs Flugzeuge mittlerer Größe aufnehmen.

Ein besonders großer Aufwand musste in die Befestigung des Untergrundes gelegt werden, um ein späteres Absacken des Gebäudes oder Teilen davon auszuschließen.

Rund fünfzig Gäste beim Richtfest –  mit dabei: das Wickeder Architekten-Duo  Schüpstuhl 

An dem Richtfest nahmen rund 50 Gäste teil, darunter die Vertreter der bauausführenden Firmen. Der Geschäftsführer des Flugplatzes, Franz-Josef Barkhaus, dankte insbesondere dem Planungsbüro der Architekten Carolin und Paul J. Schüpstuhl für die technisch und optisch gut gelungene Ausführung. 

Fertigstellung von Hangar 4 voraussichtlich im Dezember 2014

Mit dem Abschluss der übrigen Baumaßnahmen rechnet der Wickeder Architekt Paul J. Schüpstuhl im Dezember 2014. „Zunächst werden die Wand- und Deckenflächen mit Profilblechen geschlossen. Dann folgt die Installation der Rundlauftore. Als letztes wird dann der Betonboden eingebracht, der fast vier Wochen lang abbinden muss. Erst dann ist das Bauwerk vollendet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Erweiterung der Start-und-Lande-Bahn durch Klage gestoppt

Die Teilnehmer des Richtfestes interessierten sich natürlich auch für den augenblicklichen Stand der Ausbauarbeiten der Start-und-Lande-Bahn. Hierzu erklärte Barkhaus, dass der Baukörper zur Bahnverlängerung insgesamt schon fertig gestellt sei. Das Aufbringen einer neuen Asphaltstrecke (von insgesamt zusätzlich 135 Metern) müsse allerdings zur Zeit warten, da ein Echthausener wohl gegen die behördlich erteilte Genehmigung vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg kürzlich Klage eingereicht hat.

Positive Bilanz der letzten Jahre

Barkhaus blickte aber trotzdem optimistisch in die Zukunft. „In den letzten drei Jahren hat unser Flugplatz ein neues Gesicht erhalten“, bilanzierte der FAM-Geschäftsführer. Zunächst sei das Hotel-Restaurant zusammen mit dem Abfertigungsgebäude grundlegend neu gestaltet worden und dann habe man 2011 das Hauptgebäude renoviert. 2012 sei dann eine Sanierung der Flugzeughallen „Hangar 1“ und „Hangar 2“ erfolgt. Um einen gefahrlosen Autoverkehr auf dem Flugplatz zu ermöglichen, habe man zudem die neue Süd-Umfahrung der Flugzeughallen geschaffen. 

Zukunft des Flugplatzes gesichert

Die Zukunft des Flugplatzes sei gesichert und als wichtige Infrastruktureinrichtung für den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis sowie den Kreis Soest erstrahle er „in einem nie da gewesenen Glanz“. Und Barkhaus weiter wörtlich in Bezug auf den Kläger gegen die Erweiterung der Start-und-Lande-Bahn: „Auch wenn ein einzelner Störenfried in der weit entfernten Nachbarschaft blökt. Auch das wird sich legen!“

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

Richtkranz und Firmenfahne von OBO Bettermann flattern im Wind. FOTO: ANDREAS DUNKER
Richtkranz und Firmenfahne von OBO Bettermann flattern im Wind. FOTO: ANDREAS DUNKER

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