Der vierte Wimberner Winterschützenkönig in Folge, der aus Wickede stammt

08.11.2014

WICKEDE. Der vierte Wimberner Winterschützenkönig in Folge, der aus dem benachbarten Wickede stammt: Mit dem 121. Schuss brachte Lars Scholand (32) den Rest des hölzernen Schneemannes zu Fall, der in dieser Jahreszeit den ansonsten bei Schützenfesten üblichen Holzadler ersetzt. Die St.-Johannes-Schützenbruderschaft Wimbern ließ ihren neuen Winterschützenkönig am Samstagabend (8. November 2014) vor der Festhalle hochleben.

Andreas Wette, der amtierende Schützenkönig der St.-Johannes-Bruderschaft Wickede – Wiehagen, hatte dem hölzernen Schneemann zuvor den schwarzen Zylinder vom Kopf geschossen. Und auch Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU) gab mehrere Schüsse auf den weißen Schneemann im Kugelfang ab.

Schneemann im Kugelfang von Carrie und Pieper

Den „Schneemann“ im Kugelfang mit schwarzem Zylinder und roten Skiern hatten in diesem Jahr übrigens die Schießmeister Detlef Carrie und Friedhelm Pieper „gebastelt“, da der bisherige Macher Gerd Schulte vom Oesberner Weg leider erkrankt ist.

Der scheidende Winterschützenkönig Sascha Hesse erhielt einen Orden

Sascha Hesse, dem Winterschützenkönig 2013/14, dankte Wimberns Brudermeister Gerd Schulte mit einem kleinen Schneemanns-Orden und erklärte, dass Hesse ein „milder Winterschützenkönig“ gewesen sei.

Es sei ein „Amt mit Würde – aber  ohne Bürde“ hatte Schulte zuvor erklärt.

Gäste aus Wickede, Echthausen, Voßwinkel, Brockhausen und der Lürbke

Als Gäste begrüßte der Wimberner Brudermeister vor allem Abordnungen der befreundeten Schützenvereine aus Wickede, Echthausen, Voßwinkel, Brockhausen und dem Mendener Ortsteil Lürbke.

„Lürbker Krachmacher“ wollen leiser treten und die Gruppe auflösen

Die „Lürbker Krachmacher“ – eine „verjazzte Blasmusik“ (O-Ton Schulte) – sorgte beim Fest am Samstag in Wimbern auch für die richtige Marsch- und Tanzmusik. Nach zehn Jahren allerdings zum letzten Mal, denn die Krachmacher wollen leiser treten und ihre Gruppe im kommenden Jahr auflösen. In Wimbern spielten sie aber nochmals richtig lauthals auf.

Nach der Live-Musik sorgten einige der „Krachmacher“ auch für die Musik aus der Konserve und betätigten sich als DJ’s und sorgten damit am späteren Abend für eine volle Tanzfläche vor der Bühne der Schützenhalle.

Winterschützenfest in einer Halle mit tropischen Temperaturen

Und je später der Abend, desto voller die Festhalle: Mehr als 300 Teilnehmer zählte stellvertretender Brudermeister Reinhold Kirch an der Einlasskontrolle. Die ebenfalls an diesem Wochenende stattfindende Soester Allerheiligen-Kirmes tat dem Wimberner Winterschützenfest also keinen Abbruch. So feierte man in einer von den vielen Menschen aufgeheizten Halle bei fast „tropischen Temperaturen“ das zehnte Wimberner Winterschützenfest bis tief in die Nacht hinein.

Der Erlös der Veranstaltung dient übrigens der Unterhaltung der Wimberner Schützenhalle, die im Besitz der örtlichen Bruderschaft ist.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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