Nikolaus besuchte Wiehagen und Wickede traditionsgemäß hoch zu Ross

06.12.2014

WIEHAGEN / WICKEDE. Am Vorabend des Nikolaustages war der Heilige Mann am Freitag (5. Dezember 2014) hoch zu Ross erst zu Besuch in Wiehagen und danach in Wickede. Eskortiert von zwei Reitknechten als Begleitern und Reitlehrer Theo Arndt als Eskorte auf einem Schimmel, kam der Nikolaus (Diakon Eugen Frankenberg aus Wickede) auf den Wiehagener Dorfplatz geritten. Dort begrüßte er die Kinder und Erwachsenen mit theatralischen Worten. Den Knecht Ruprecht habe er nicht mehr als Begleiter, da er manchen Kindern mit seiner Rute doch etwas Angst gemacht habe, erklärte der Nikolaus.

Veranstaltet wird der Nikolaus-Ritt traditionsgemäß von der katholischen Kirchengemeinde in Wickede – wie es hieß in diesem Jahr angeblich zum 65. Male. So begrüßte Pfarradministrator Thomas Metten sowohl auf dem Wiehagener Dorfplatz als auch auf dem Wickeder Markt die zahlreichen Gäste. In Wiehagen wird die Kirchengemeinde dabei wesentlich von dem Verein „Dorf Wiehagen“ unterstützt.

Besser besucht und wesentlich gemütlicher war auch der Nikolaus-Besuch in Wiehagen, wo der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wickede (Ruhr) mit Blasmusik und der Kinder- und Jugendchor „Cantalinos“ mit Advents- und Weihnachtsliedern für einen harmonischen Rahmen sorgten.

Kinder des kommunalen Regenbogen-Kindergartens trugen zudem auch zum Gelingen der Veranstaltung bei, während Eltern aus dem Förderverein des Hortes für die Bewirtung der Besucher mit Glühwein, Punsch  sowie Kaltgetränken und Bratwürstchen vom Grill sorgten. Dabei war der Andrang so groß, dass die Heißgetränke schnell ausverkauft waren. Außerdem gab es auch Stutenkerle.

Auf Grund der angenehmen Witterung war der Weg nach Wickede schnell geschafft und der Nikolaus erreichte den Marktplatz mit der Weihnachtstanne etwas schneller als geplant.

Auch dort spielte der Musikzug und Kinder des Josef-Kindergartens schafften einen würdigen Rahmen für den Auftritt des heiligen Mannes.

Allerdings ging alles recht schnell, so dass einige Kinder mit ihren Eltern – die etwas später kamen – den Nikolaus und seine Helfer nur noch von hinten beim Rückritt sahen. – Vermutlich hätte man etwas früher kommen sollen, dann allerdings auch etwas länger in der Kälte stehen und auf den heiligen Mann zu Pferde warten müssen. Denn ein punktgenaues Timing ist durch den Weg von Wiehagen und die jeweilige Witterung am Vorabend des Nikolaus-Tages nie so genau möglich.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"

Nikolaus-Ritt durch Wiehagen FOTO: ANDREAS DUNKER
Nikolaus-Ritt durch Wiehagen FOTO: ANDREAS DUNKER
Kinder und Erwachsene in Wiehagen FOTO: ANDREAS DUNKER
Kinder und Erwachsene in Wiehagen FOTO: ANDREAS DUNKER
Der heilige Mann auf dem Marktplatz vor dem Wickeder Rathaus FOTO: ANDREAS DUNKER
Der heilige Mann auf dem Marktplatz vor dem Wickeder Rathaus FOTO: ANDREAS DUNKER
Die Kinder mit ihren Laternen machten große Augen. FOTO: ANDREAS DUNKER
Die Kinder mit ihren Laternen machten große Augen. FOTO: ANDREAS DUNKER
Wiehagen: den Blick gen Weihnachten gerichtet. FOTO: ANDREAS DUNKER
Wiehagen: den Blick gen Weihnachten gerichtet. FOTO: ANDREAS DUNKER

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