Stadtwerke: Tipps zum richtigen Lüften und kostengünstigen Heizen

08.01.2015

WICKEDE (RUHR) / FRÖNDENBERG. Bei kaltem und feuchtem Wetter ist es wichtig, die Wohnräume regelmäßig zu lüften – ohne die Energiekosten unnötig in die Höhe zu treiben. Die Stadtwerke Fröndenberg geben deshalb zum Jahresanfang nochmals wichtige Tipps zum richtigen Heizen und Lüften.

Regelmäßiger Luftaustausch schützt vor Schimmelbildung

„Um ein Zimmer warm zu halten, drehen viele das Thermostatventil oft einfach auf die höchste Stufe“, weiß Stadtwerke-Energieberater Reinhard Müller. „Dadurch wird es aber nicht schneller warm. Alles, was Mieter und Hauseigentümer damit erreichen ist, dass sie am Jahresende tiefer in den Geldbeutel greifen müssen.“

Thermostatventil nicht zu hoch drehen

In einem abgekühlten Raum wird eine gewünschte Temperatur gleich schnell erreicht, unabhängig davon, ob der Regler auf Stufe 3 oder 5 aufgedreht ist. Die Zahlen am Drehregler zeigen lediglich an, welches Temperaturniveau erreicht werden soll.

Im ungünstigen Falle steigt der Verbrauch zusätzlich an, wenn der Heizkörper auf Stufe 5 die Temperatur noch weiter erhöht als eigentlich nötig.

Ein Grad Celsius mehr gleich sechs Prozent Kostensteigerung

Nach einer Faustregel bedeutet bereits ein Grad mehr eine Heizkostensteigerung um 6 Prozent.

„Wer tagsüber nicht zuhause ist, solle die Heizung niedrig einstellen und einen programmierbaren Thermostat wählen, um abends in eine warme Wohnung zu kommen“, erklärt Müller.

Stoßlüftung statt Kippfenster

Zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüften. Bei Fenstern, die auf Kipp stehen, findet kein Luftaustausch im Zimmer statt. Der Raum verliert allerdings trotzdem Wärmeenergie.

„Richtig ist die so genannte Stoßlüftung: Fenster einmal am Tag für vier bis fünf Minuten sperrangelweit öffnen, dann schließen“, rät der Stadtwerke-Experte. „Auf diese Art und Weise verliert der Raum so gut wie keine Wärme, obwohl die Luft ausgetauscht wird.

Richtig lüften gegen Schimmelbefall

Der regelmäßige Luftaustausch ist wichtig: Denn eine vierköpfige Familie gibt beispielsweise pro Tag bis zu zwölf Liter Wasser an die Umgebung ab.

„Weil die Leute in den Wintermonaten Heizkosten sparen wollen, lüften sie aber unregelmäßig oder – noch schlimmer – überhaupt nicht. Da haben sie dann auch schnell mal mit Schimmel in der Wohnung zu kämpfen“, sagt Müller.

Generell sollten Räume im Winter wesentlich häufiger gelüftet werden, als im Frühjahr oder Sommer, da ein feuchtes Raumklima den Schimmelsporen ideale Wachstumsmöglichkeiten bietet.


Stadtwerke Fröndenberg liefern Gas an 2.400 Wickeder Haushalte

Das unternehmerische Fundament der heutigen Stadtwerke Fröndenberg wurde 1897 durch die Inbetriebnahme des Wasserwerks Fröndenberg gelegt. 1905 erfolgte die Gründung des Elektrizitätswerks.

Die Stadtwerke Fröndenberg versorgen in Fröndenberg 10.500 Haushalte mit Strom, Gas und Trinkwasser.

Zudem beliefern sie das Gemeindewerk Wickede (Ruhr) mit Strom und versorgen 2.400 Wickeder Haushalte mit Erdgas.

Rund hundert Mitarbeiter

Der Jahresumsatz der Stadtwerke Fröndenberg lag 2012 bei rund 39 Millionen Euro.

Der Betrieb hat derzeit 94 Mitarbeiter und wird seit 1998 von Geschäftsführer Bernd Heitmann geleitet.

Die Stadtwerke Fröndenberg GmbH firmiert zusätzlich mit der Wortbildmarke EWF. Hierbei handelt es sich um eine Reminiszenz an die Zeit, als das Unternehmen noch unter dem Begriff „Elektrizitäts- und Wasserwerke Fröndenberg“ auftrat.

FOTOMONTAGE: ANDREAS DUNKER
FOTOMONTAGE: ANDREAS DUNKER

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