"Berufsfeuerwehr" übte am Wochenende in Wickede

04.05.2015

WICKEDE / ECHTHAUSEN / WIMBERN. Mehr Alarmierungen als üblicherweise in einer normalen Berufsfeuerwehrwache gab es am Samstag und Sonntag (2. Und 3. Mai 2015) in der Einsatzleitstelle der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wickede (Ruhr). Denn binnen 24 Stunden rückte die Wehr am Wochenende zu rund dreißig Einsätzen aus,

 Dabei handelte es sich allerdings nur um Übungen der örtlichen Jugendfeuerwehr, die im Rahmen eines „Berufsfeuerwehrtages“ realistische Einsatzszenarien probte. Angefangen von der Menschenrettung vom Schuldach der Melanchthon-Grundschule bis hin zum Waldbrand, der mit Rauch im Hövelwald am Anglerheim simuliert wurde.

24-Stunden-Training für 31 Jugendfeuerwehrleute

Aufgeteilt in drei Gruppen spielten 31 Kinder und Jugendliche in 24 Stunden die verschiedensten Szenarien aus den Bereichen „Retten, Löschen, Bergen“ durch, um unter halbwegs realistischen Bedingungen für den Ernstfall zu trainieren.

Jeder Gruppe mit etwa zehn Nachwuchsfeuerwehrleuten wurde dazu ein Löschfahrzeug sowie ein Spezialfahrzeug wie Rüstwagen, Gerätewagen oder Drehleiter zugewiesen.

Bis auf Fahrer und Maschinisten wurden die Einsatzgruppen dabei komplett von dem Nachwuchs gestellt.

Nachwuchs koordinierte Einsätze von Wickeder Leitstelle aus

Selbst die Leitstelle wurde mit drei Jugendlichen besetzt, die die einzelnen Einsätze nach entsprechenden telefonischen Alarmierungen koordinieren mussten.

Zum 24-Stunden-Dienst gehörte dabei auch die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach jeder Rückkehr zum Gerätehaus. Denn Gerätewartung und -pflege sowie Überprüfung der persönlichen Schutzausrüstung sind bei der Feuerwehr eiserne Pflicht.

Für die Feuerwehr gilt: „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.“ –  Denn die nächste Alarmierung könnte schneller kommen als man denkt – und dann muss die Wehr ja wieder sofort startbereit sein. 

"Himmelfahrt" war der Höhepunkt

Neben den Einsätzen rund um die Wickeder Ortsmitte wurden weitere praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt.

Zum besonderen Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes gehörte für viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr die „Himmelfahrt“ im Korb des großen Drehleiterwagens der Wickeder Feuerwehr. 

Großes Vorbereitungs- und Betreuungsteam

Organisiert wurde der „Berufsfeuerwehrtag“ vom Wickeder Jugendwart Sascha Seidel und Nils Schober. Desweiteren mit im Vorbereitungsteam waren: Marko Engels, Lisa Kirch, Dominik Andre Lestrade, Torben Pantel, Nico Schäfer und Andre Schreiber. 

Um die Wache kümmerte sich Lars Schober. Als Fahrer und Maschinisten unterstützten die stellvertretenden Wickeder Jugendwarte Jörg Plusczyk und Bernd Wiech den Nachwuchs.

Und den richtigen Dreh bei der großen Leiter hatte Markus Seidel raus, der das Spezialfahrzeug steuerte. 

Bei den Gruppenleitungen waren Rene Lucas nebst Dirk Eickenbusch und Christopher Horn aus Echthausen sowie Julian Kirch aus Wimbern mit im Boot.

Für die Verpflegung sorgten männliche "Kochmuttis"

Als Köche versorgten Gemeindejugendwart Hermann Boivin und Reinold Kirch als stellvertretender Wimberner Löschgruppenführer die jungen „Berufsfeuerwehrleute auf Zeit“.

Gemeindebrandinspektor Georg Ptacek sorgte traditionsgemäß am Samstagnachmittag für Kuchen, den er allerdings von den Frauen seiner Familie hatte backen lassen.

Mit Martinshorn und Blaulicht durch die Ortsmitte

Wenngleich sich einige Bürger am Samstag vom ständigen Martinshorn-Getöse genervt zeigten, gab es andererseits viel Verständnis für die zahlreichen Übungen. Denn die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr rekrutieren sich zum allergrößten Teil aus der Jugendfeuerwehr.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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