Forstwirtin plädiert gegen Fichten-Monokultur im Hövel-Wald

11.02.2016

WICKEDE. Die Orkanböen des Sturmtiefs „Niklas“ am 31. März 2015 haben auch in Wickede für zahlreiche Schäden gesorgt. Unter anderem gab es im gemeindeeigenen Hövel-Wald erhebliche Sturmschäden an den Fichten (wir berichteten).

Nachdem das Sturmholz, welches noch verkaufsfähig war, längst „abgeerntet“ ist, muss sich der Rat der Gemeinde Wickede (Ruhr) nun Gedanken um die Wiederaufforstung der kahlen Flächen machen. – So stehen die „waldbaulichen Maßnahmen“ bereits vorab beim „Ausschuss für Planung, Bau und Umweltangelegenheiten“ auf der Tagesordnung, der sich am Dienstag, 16. Februar 2016, im Bürgerhaus trifft.

Expertin berät die Gemeinde 

Unterstützt wird das Gremium bei seiner Entscheidungsfindung durch die Forstwirtin Diana Göke aus Welver-Schwefe. Sie betreut für den Landesbetrieb „Wald und Holz NRW“ den westlichen Bereich des Kreises Soest mit der Stadt Werl sowie den Gemeinden Ense, Welver und Wickede (Ruhr). Ihre Aufgabe ist die fachliche Beratung von privaten und kommunalen Waldbesitzern.

Wiederaufforstung mit mehreren Arten 

Wie Goeke im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ vorab am gestrigen Mittwoch (10. Februar 2016) erklärte, wird sie sich bei der Wiederaufforstung für einen Mischwald mit mehreren Arten anstelle der bisherigen Fichtenmonokultur aussprechen. – Künftig könnten also auch Laubbäume im kommunalen Hövel-Wald stehen.

Wann eine Wiederaufforstung frühestens möglich sei, hänge vor allem von der Witterung ab, so Goeke. Denn aktuell sei der Waldboden aufgrund der Nässe nicht mit schweren Maschinen befahrbar.

Borkenkäfer hat Bäume befallen

Zudem seien einige Stämme im Altbestand vom schädlichen Borkenkäfer befallen, so das man auch dies bei einer Neuanpflanzung junger Bäume mit berücksichtigen müsse.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Die durch das Sturmtief "Niklas" verursachten Schäden im Hövel-Wald aus der Vogelperspektive gesehen ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Die durch das Sturmtief "Niklas" verursachten Schäden im Hövel-Wald aus der Vogelperspektive gesehen ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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