Wickeder Christdemokraten feiern ihr 70-jähriges Bestehen mit Festredner Armin Laschet

12.08.2016

WICKEDE (RUHR). Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet wird den Festvortrag bei der Feier anlässlich des 70-jährigen Bestehens des CDU-Gemeindeverbandes Wickede (Ruhr) halten. Diese findet am Samstag, 10. September 2016, um 16.00 Uhr auf dem Gelände des Handwerksbetriebes „Rotek Bedachung“ an der Ringstraße in Wickede statt. – Dies teilte der örtliche CDU-Vorsitzende Thomas Fabri jetzt im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ mit.

Eingeladen zu dem geselligen Beisammensein und zu handwerklichen Vorführungen des Dachdeckerbetriebes sind die aktuell etwa 135 Mitglieder der christdemokratischen Partei der Ruhrgemeinde sowie weitere Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Getreuer Gefolgsmann der „Wir-schaffen-das“-Politik

Zum Festredner: Der 1961 in Aachen geborene CDU-Politiker Armin Laschet war von 2005 bis 2010 als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in der nordrhein-westfälischen Landesregierung unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers tätig. Seit 2012 ist er CDU-Landesvorsitzender und seit 2013 als CDU-Oppositionsführer im Landtag Nordrhein-Westfalen aktiv.

Als stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei hat Laschet unter anderem in zahlreichen Fernsehtalkshows die „Wir-schaffen-das“-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vertreten und sich damit als treuer Gefolgsmann dieser umstrittenen Politik erwiesen.

Peinliche Affäre um verschwundene Klausuren und Notenvergabe

Negativ-Schlagzeilen machte Armin Laschet parallel zu seiner politischen Tätigkeit als Lehrbeauftragter für den Studiengang „Europastudien“ (1999 – 2015) an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

Nach dem Verlust von Klausuren vergab Laschet, die Noten auf der Basis eigener Notizen statt abgegebener Arbeiten. Dies führte dazu, dass auch Studenten, die diese Klausur gar nicht mitgeschrieben hatten, Noten für diese erhielten.

Seine vermeintlichen persönlichen Notizen konnte Laschet zudem später auch nicht mehr vorlegen, da er diese nach der Notenvergabe angeblich entsorgt haben wollte.

Laschet hielt dies selbst weiterhin für eine „sachgerechte Lösung“ des Problems. Die Hochschule annullierte die Klausuren allerdings.

Zuvor hatte Laschet auf die Frage, wieso es mehr Noten als Klausuren gegeben habe, geantwortet, dass er dies erklären könne, es aber nicht wolle.

Außerdem gab es eine kleine Steueraffäre um Honorareinnahmen des Politikers.

Armin Laschet behielt trotz solcher Vorfälle seine politischen Ämter und trat nicht von diesen zurück. Ja, er gilt sogar als designierter CDU-Spitzenkandidat für die nordrhein-westfälische Landtagswahl am 14. Mai 2017.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet ARCHIVFOTO: CDU NRW
Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet ARCHIVFOTO: CDU NRW

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