Schulsozialarbeit: Inklusion, Deeskalation, Anti-Mobbing, Beratung und mehr

01.12.2016

WICKEDE (RUHR). Zum 1. Januar 2017 soll die seit den Sommerferien offene Stelle eines Schulsozialarbeiters in der Gemeinde Wickede (Ruhr) wieder neu besetzt werden. Dies teilte Fachbereichsleiterin Susanne Modler am gestrigen Mittwoch (30. November 2016) auf Nachfrage von „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ mit.

Die Auswahl unter den 24 Bewerbern habe bereits im Oktober stattgefunden. Danach habe es noch mit sieben Kandidaten persönliche Gespräche gegeben. Gemeinde- und Schulvertreter hätten sich schließlich auf eine junge Frau aus Lippstadt verständigt, die durch ihre Qualifikation und Präsentation überzeugt hätte.

Der zuständige Schulausschuss des politischen Gemeinderates werde in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag (1. Dezember 2016) über die Stellenbesetzung informiert, erklärte Modler. Eine offizielle Vorstellung der neuen Mitarbeiterin vor Medienvertretern sei für den 5. Dezember 2016 geplant.

Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden

Die Nachfolgerin des früheren Schulsozialarbeiters Lars Günzler, der mit den Sommerferien an eine Schule in seiner Heimatstadt Arnsberg wechselte, erhalte eine Vollzeitstelle mit 39 Wochenstunden, erklärte Modler. Ein Teil der Personalkosten würde dabei über das Bildungs-und-Teilhabe-Paket des Landes Nordrhein-Westfalen bezuschusst, welches bislang auf zwei Jahre befristet sei.

Beratung von Kindern, Eltern und Lehrkräften

Aufgabe der neuen Schulsozialarbeiterin sei die Beratung von Kindern, Eltern und Lehrkräften, hieß es in der Stellenausschreibung. Neben Einzelfallhilfen gehörten auch soziale Gruppenarbeit, Deeskalations- und Anti-Mobbing-Training, Beratungen von Familien zu Förderanträgen sowie Angebote im Ganztagsbereich der Sekundarschule dazu. Außerdem – so die Vorgaben der Gemeinde – umfasse die Stelle die „Mitarbeit in den Bereichen Inklusion und Flüchtlingshilfe“ sowie die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Erziehungshilfe, Jugendamt, schulpsychologischen Beratungsstellen und Jugendpsychiatrien. – Ziel sei es, „dass Schulkinder bei uns gefördert werden, sich wohlfühlen, gut entwickeln und lernen können“.

Gefordert wird übrigens eine „hohe Belastbarkeit“ angesichts der „sich ändernden sozialpädagogischen Struktur der Schule“.

Neben der Sekundarschule soll die neue Fachkraft künftig übrigens zu einem gewissen Teil ihrer Arbeitszeit auch an den Grundschulen der Gemeinde Wickede (Ruhr) tätig werden.

Bislang war der Sozialarbeiter nur an der Gerken-Hauptschule und Sekundarschule im Hövel aktiv. Seit dem 1. August 2016 ist die Stelle bekanntlich unbesetzt.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Fachbereichsleiterin Susanne Modler von der Gemeindeverwaltung Wickede (Ruhr) ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Fachbereichsleiterin Susanne Modler von der Gemeindeverwaltung Wickede (Ruhr) ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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