Landwirtschaft: Feldarbeit macht langsam Winterpause

04.12.2016

KREIS SOEST. Die Herbstarbeiten auf den Feldern im Kreis Soest gehen dem Ende entgegen. Die Vegetation kommt zur Ruhe und der Ackerbau geht in die Winterpause. – „Die meisten Arbeiten sind geschafft“, erklärte Josef Lehmenkühler als Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Soest.

So sei die  Zuckerrübenernte, die seit der zweiten September-Hälfte laufe, nun bis auf einige Restflächen abgeschlossen. Die Abfuhr zur Zuckerfabrik erfolge noch bis ungefähr Mitte Dezember.

„Die Witterungsbedingungen während der Ernte waren größtenteils gut, so dass die Rüben bodenschonend geerntet werden konnten“, sagt der der Sprecher des Landwirtschaftsverbandes.

Altweiber-Sonne bescherte süße Rüben

Die mengenmäßigen Erträge seien in diesem Jahr deutlich geringer als im vergangen Jahr, wenn auch regional etwas unterschiedlich. Mit den  Zuckergehalten hingegen seien die Bauern im Kreis Soest sehr zufrieden. „Die intensive Altweiber-Sonne hat uns so süße Rüben beschert wie selten“, freute sich Lehmenkühler.

Die Maisernte, die aufgrund des trockenen Spätsommers in diesem Jahr sehr früh begonnen habe, sei ebenfalls abgeschlossen. Auch die Kartoffeln und Möhren seien im Kreis Soest aus dem Boden.

Geringere Erträge bei der Kartoffel-Ernte

Bei den Kartoffeln seien die Erntebedingungen zu Beginn sehr schwierig gewesen. „Die Böden waren im September extrem trocken und daher war das Roden sehr problematisch. Nach dem Regen im Oktober funktionierte die Ernte dann optimal“, sagte Lehmenkühler. Die Erträge fielen in diesem Jahr bei den Kartoffeln jedoch geringer aus.

Grünkohl liefert den ganzen Winter über frische Vitamine

Auf den Feldern im Kreis Soest ständen noch die Wintergemüsearten, wie beispielsweise der Grünkohl, der über den ganzen Winter hinweg geerntet werde und frische Vitamine aus der Region liefere.

Parallel zur Ernte der herbstlichen Früchte waren die Bauern in den letzten Wochen damit beschäftigt, die neue Saat in den Boden zu bringen. Auch diese Arbeiten seien abgeschlossen – bis auf die Flächen, auf denen kürzlich noch Rüben gestanden hätten.

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Die sogenannte "Rübenmaus" dient bei der Verladung der letzten Zuckerrüben vom Feldrand auf Lkw zum Abtransport der süßen Früchte in der Zuckerfabrik. ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Die sogenannte "Rübenmaus" dient bei der Verladung der letzten Zuckerrüben vom Feldrand auf Lkw zum Abtransport der süßen Früchte in der Zuckerfabrik. ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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