Gelsenwasser: Halbe Million Euro in Trinkwasser-Versorgungsanlage investiert

12.12.2016

WICKEDE. Die einspurige Sperrung der Bundesstraße 63 in Höhe des Wasserhochbehälters gegenüber der Zufahrt zum „Gewerbegebiet Westerhaar“ in Wickede ist seit der vergangenen Woche wieder aufgehoben. – Wie Dietmar Hölting als zuständiger Betriebsleiter für das Rohrnetz bei der Betriebsdirektion Unna der Gelsenwasser AG am heutigen Montag (12. Dezember 2016) mitteilte, würden die Arbeiten an der Großbaustelle voraussichtlich bis zum 9. Januar 2017 ruhen.

Die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der „Großarmaturen“ seien aber abgeschlossen. Die alten Schieber mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter seien durch moderne Absperrklappen ausgetauscht worden. „Das sollte für die nächsten fünfzig Jahre halten“, meinte Hölting schmunzelnd im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“.

Größtmögliche Versorgungssicherheit durch Investitionen

Die Mess- und Regeltechnik mit ferngesteuerten Antrieben wolle man Anfang des nächsten Jahres einbauen, um eine zeitgemäße Fernsteuerung und Überwachung zu garantieren. – Dabei legte Hölting wert darauf, dass diese über eigene Betriebsfernmeldekabel der Gelsenwasser AG erfolge und nicht über das Internet. Dadurch sei gewährleistet, dass die lebenswichtige Wasserversorgung nicht nur unbefugte Dritte manipuliert und gestört werden könne. Die Betriebsfernmeldekabel gehörten zum eigenen Netzwerk, welches vor illegalen Zugriffen relativ sicher sei.

Durch die neuen Anlagen sei eine größtmögliche Versorgungssicherheit für die Zukunft gegeben. Bereits seit Anfang Oktober 2016 laufe bereits wieder der Normalbetrieb mit voller Befüllung des Hochbassins, welches für den Leitungswasserdruck und als Puffer bei Spitzenverbräuchen eine wichtige Rolle spiele.

Weitere Erd- und Pflasterarbeiten erst im Frühjahr

Erd- und Pflasterarbeiten an der Oberfläche könnten erst nach der Frostperiode abgeschlossen werden. Damit würden die Baumaßnahmen an Anlage und Gelände dann komplett abgeschlossen.

Die Kosten für die Sanierung haben sich übrigens von den ursprünglich geplanten 250.000 Euro auf rund eine halbe Million Euro verdoppelt. Eigentlich sollten die Baumaßnahmen auch bereits im Sommer 2016 abgeschlossen sein. Die Fachleute nutzten die Gelegenheit der Freilegung der tief in der Erde vergrabenen Leitungen und Anlagen aber sofort für weitere Sanierungsmaßnahmen. Dies sei günstiger als wenn man in ein paar Jahren nochmals nachbessern müsse, erklärte Hölting.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“


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13. Mai 2016: Bürgermeister besichtigte die Baumaßnahmen am Hochbehälter | wickede.ruhr HEIMAT ONLINE

16. Januar 2016: Trinkwasser-Versorgung: Hohe Investitionen am Hochbehälter | wickede.ruhr HEIMAT ONLINE

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Die Gelsenwasser AG hat rund eine halbe Million Euro in die Trinkwasser-Versorgungsanlage in Wickede investiert. ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Die Gelsenwasser AG hat rund eine halbe Million Euro in die Trinkwasser-Versorgungsanlage in Wickede investiert. ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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