Schwerer Unfall auf der Autobahn: Muldenkipper mit Schotter umgekippt – mehrere Verletzte

14.09.2017

WERL. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am gestrigen Mittwoch (13. September 2017) gegen 16.30 Uhr auf der Autobahn 44 zwischen dem Autobahnkreuz Werl und der Anschlussstelle Unna-Ost. Ein Muldenkipper, der Schotter geladen hatte und auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs war, geriet aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und kippte um. Der havarierte Lkw blockierte anschließend beide Fahrbahnen in Richtung Dortmund.

In einem Bericht der Pressestelle des Dortmunder Polizei-Präsidiums heißt es dazu: „Der Lkw-Fahrer, ein 24-Jähriger aus Datteln, fuhr mit seinem Muldenkipper die A 44 in Fahrtrichtung Dortmund. Möglicherweise durch einen Reifenplatzer an der Zugmaschine, verlor er die Kontrolle über seinen Sattelzug, durchbrach die Mittelschutzplanke und stürzte auf die rechte Fahrzeugseite. Hierdurch lag das Führerhaus des Lkw auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel, der Auflieger befand sich quer auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund. Seine Ladung, um die 20 Tonnen Schotter, verteilten sich großflächig auf der Richtungsfahrbahn Dortmund. Der Tank des Lkw riss bei dem Unfall auf. Der Treibstoff, zirka 400 Liter Diesel ergossen sich in den begrünten Mittelstreifen. Der Treibstoff floss, auf Grund der hohen Menge, über die Fahrbahn Richtung Kassel in den angrenzenden Grünbereich. Fast unmittelbar danach prallte ein Taxi, das auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel fuhr, auf das Führerhaus des Sattelzuges. Das Taxi war neben dem 34-jährigen Taxifahrer aus Meschede noch mit einem Ehepaar besetzt – eine 61-jährige Frau und ihr 65-jähriger Ehemann aus Meschede. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Taxi gegen den Golf einer 26-jährigen Frau aus Soest. Der Taxifahrer sowie die 61-Jährige wurden durch den Zusammenprall leicht verletzt, deren 65-jähriger Ehemann kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht. Die 26-jährige Fahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt.“

Um den vor der Unfallstelle befindlichen Pkw die Weiterfahrt in Richtung Kassel schnell zu ermöglichen, sei die Mittelschutzplanke entfernt und der Verkehr auf die Richtungsfahrbahn Dortmund geleitet worden.

Und nachdem das Trümmerfeld in Richtung Kassel teilweise entfernt worden sei, hätten auch die wartenden Lkw ihre Fahrt in Richtung Kassel fortsetzen können.

Die Staulänge in Richtung Kassel habe sich in Spitzenzeiten auf zehn Kilometer belaufen – die in Richtung Dortmund vier Kilometer.

Erst gegen 2.20 Uhr seien die Reinigungsarbeiten komplett abgeschlossen gewesen. Der Verkehr habe danach über die rechte Fahrbahn und den Seitenstreifen laufen können.

„Der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt“, so die Polizei. Ein Polizei-Hubschrauber unterstützte die Unfallaufnahme durch Luftbildaufnahmen.

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ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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