Aktuell 50 Feuerwehr-Einsätze: Zahlreiche Schäden und Gefahren durch Orkanböen / Echthausen von Außenwelt abgeschnitten

18.01.2018

WICKEDE (RUHR) / KREIS SOEST. Das Sturmtief „Friederike“ sorgte und sorgt mit seinen Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern auch im Kreis Soest und in der Gemeinde Wickede (Ruhr) am heutigen Donnerstag (18. Januar 2018) für zig Einsätze der Rettungskräfte.

 Feuerwehrleute sowie kommunale Bauhof- und Ordnungsamtsmitarbeiter sind mit der Beseitigung von Schäden sowie der Sicherung von Gefahrenstellen beschäftigt. Der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen wurde auf Grund des Windes komplett eingestellt. Der Wickeder Wochenmarkt wurde bereits gegen 11 Uhr geschlossen. Und die Landstraße 732 sowie die Gemeindestraßen „Ruhrufer“, Gerkenstraße und obere Kirchstraße sind aktuell für den Verkehr gesperrt.

Der Ortsteil Echthausen ist momentan komplett durch Straßensperrungen von der Außenwelt abgeschnitten.

Insgesamt gäbe es vor Ort momentan rund 50 Unwetter-Einsätze, berichtete die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wickede (Ruhr). 

Die Situation in kommunalen Kindergärten und Schulen

Die Melanchthon-Grundschule habe nach der zweiten Stunde unterrichtsfrei angeordnet, erklärte Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU) in einer Pressemitteilung. Der Betrieb an der Engelhard-Grundschule und der Sekundarschule liefe planmäßig weiter, wenngleich teilweise mit weniger Schülern, da Eltern diese gleich zu Hause behalten hätten.

Michalzik: „Auch die kommunalen Kindergärten setzen die Betreuung fort, zumal sich viele berufstätige Eltern auf die Betreuung verlassen und nicht unmittelbar umplanen können.“ In den Gebäuden sei keine Gefahr für die Kinder und Jugendlichen zu befürchten, so der Bürgermeister.

Erste Bilanz der Soester Kreispolizeibehörde vom Mittag

In einer ersten Bilanz teilte Pressesprecher Frank Meiske von der Kreispolizeibehörde Soest am heutigen Donnerstagmittag mit: „Ab 10.45 Uhr traf das Sturmtief am Donnerstag auch den Kreis Soest mit voller Wucht. Bereits eine Stunde später waren etwa 100 Einsätze bei der Leitstelle der Polizei eingegangen. Obwohl alle verfügbaren Notruf-Plätze besetzt waren, konnten nicht alle Anrufe unmittelbar bearbeitet werden. Auf zahlreichen Straßen kam es durch umgestürzte Bäume, Ampelmasten und Verkehrsschildern zu Behinderungen. In mehreren Fällen wurden Fahrzeuge unter Bäumen begraben. Am Hiddingser Weg (in Soest, Anm. d. Red.) befanden sich noch zwei Personen im Fahrzeug. In Ense-Lüttringen wurde durch den Sturm das Dach am Anbau der Grundschule (…) abgetragen. Da die Gefahr bestand, dass Teile den gegenüberliegenden Kindergarten beschädigen könnten, wurden die etwa 20 Kinder in einen Bus evakuiert. Dort wurden sie von ihren Eltern abgeholt. Durch herabstürzende Dachziegel kam es an zahlreichen Fahrzeugen zu Beschädigungen in den Innenstädten. In Rüthen-Hemmern wehte der Sturm einen Lastzug um. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden.“ Die Behörden bitten die Bürger um Verständnis, dass Notrufe nur nach Priorität abgearbeitet werden können und es zu Wartezeiten kommt.

ANDREAS DUNKER für "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"

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