Volkshochschule (VHS) Werl, Wickede (Ruhr) und Ense

„Werler Gespräche“ mit Gerald Baars: „Was wird aus Amerika unter Donald Trump?“

19.03.2018

WERL / WICKEDE (RUHR) / ENSE. „Was wird aus Amerika unter Donald Trump?“ – Dieser Frage geht der Journalist Gerald Baars als ehemaliger Leiter des ARD-Fernseh-Studios in New Yorker im Rahmen der Volkshochschul-Reihe „Werler Gespräche“ am Dienstag, 24. April 2018, um 19.30 Uhr in der Aula des Marien-Gymnasiums in Werl nach. Dabei wird Baars vor allem die Auswirkungen der Trump-Präsidentschaft auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen in den Fokus nehmen.

Als Leiter der German-American-Society in der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen lernte der heute in Dortmund tätige Fernseh-Journalist Gerald Baars sowohl die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton als auch Donald Trump persönlich kennen und begleitete sie publizistisch.

In der Vorankündigung der Volkshochschule Werl, Wickede (Ruhr) und Ense zu der Veranstaltung heißt es: „Selten hat eine Wahl in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) so viel Interesse in der deutschen Öffentlichkeit gefunden wie die Wahl 2016. Erstaunen über Bernie Sanders bei den Demokraten, Kopfschütteln über Donald Trump bei den Republikanern. Dabei müsste dieses Phänomen uns nicht so fremd sein. Wir haben ein Verhältniswahlrecht. Protestbewegungen können dadurch zu Protestparteien werden und über die prozentualen Stimmengewinne per Liste in die Parlamente einziehen. Ein Mehrheitswahlrecht wie in den USA macht dagegen neue Parteigründungen nahezu unmöglich. Denn selten gelingt es aus dem Stand, die Mehrheit in einer ausreichenden Zahl von Wahlbezirken zu gewinnen. So unterwandern die amerikanischen Protestbewegungen die beiden etablierten Parteien. Bernie Sanders repräsentierte erstaunlich erfolgreich den linken Flügel der Demokraten. Donald Trump profilierte sich bei den Republikanern als Fundamental-Kritiker der etablierten Politik. In Deutschland ist für diese Unzufriedenen das Sammelbecken die Alternative für Deutschland (AfD) geworden. In den USA die ,Tea Party Movement‘ und als Gesicht dieser Fundamentalkritik der politisch unbeleckte Milliardär und Fernsehserien-Star Donald Trump. Jetzt ist er Präsident. Allerdings: Nur mit populistischen Wahl-Slogans kann er das wirtschaftlich und militärisch mächtigste Land der Welt nicht regieren. Etliche Niederlagen musste er einstecken. Und der Widerstand gegen ihn wächst.“

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WDR-Fernseh-Journalist Gerald Baars FOTO: WDR
WDR-Fernseh-Journalist Gerald Baars FOTO: WDR

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