Brand an der Kirchstraße in Wickede

Freuerwehr-Einsatz: Drei Personen mit Drehleiter gerettet

27.09.2018

WICKEDE. Nächtlicher Feuerwehr-Einsatz am Einrichtungshaus Hartmann an der Kirchstraße 21 in Wickede: Gegen 3.45 Uhr standen dort der Eingang und das Treppenhaus zum Wohnbereich der Familie Hartmann sowie einer Mieterin in Flammen. Hausbewohner bemerkten den Brand rechtzeitig und riefen die Feuerwehr. Diese rettete drei Personen über die Drehleiter aus den oberen Etagen.

"Bei unserem Eintreffen brannte das Treppenhaus in voller Ausdehnung", berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Philipp Pantel. Parallel zu der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz im Erdgeschoss und im Treppenhaus hätten die Kameraden drei Personen über die Drehleiter aus den oberen Stockwerken gerettet.

Durch das rechtzeitige Eintreffen der Feuerwehr konnten die Flammen im Wohnungsbereich des Einrichtungshauses Hartmann schnell gelöscht werden. Insgesamt sechs Bewohner des Hauses wurden während der Lösch- und Rettungsarbeiten aus dem Gebäude evakuiert.

Eine ältere Dame ins Krankenhaus verbracht

Die Mieterin, eine ältere Dame, wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung nach notärzlicher Erstversorgung vor Ort vorsichtshalber mit einem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Untersuchung in das Mariannen-Hospital nach Werl verbracht.

Mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort

Neben dem Löschzug Wickede hatte Einsatzleiter Sascha Seidel sicherheitshalber auch die Löschgruppe Echthausen zur Verstärkung alarmiert. Die Löschgruppe Wimbern rückte hingegen nicht aus und blieb in Bereitschaft.

Insgesamt seien 45 Feuerwehrleute sowie Notarzt, Rettungsdienst und Polizeibeamten vor Ort gewesen, erklärte Philipp Pantel im Gespräch mit "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE".

Brandursache und Schadenshöhe unbekannt

Zur Brandursache und zum Umfang des Sachschadens an dem Wohn- und Geschäftshaus konnte eine Sprecherin der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Soest auf Nachfrage von "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE" noch keine Angaben machen.

Die Brandstätte wurde zur weiteren kriminaltechnischen Untersuchung von der Feuerwehr mit Flatterband abgesperrt.

ANDREAS DUNKER für "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"

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Von außen kaum sichtbar: der Brand im Eingang und Treppenhaus zum Wohnungsbereich des Einrichtungshauses Hartmann an der Kirchstraße 21 in Wickede. Im Flur schlugen den Feuerwehrleuten bei ihrem Eintreffen allerdings die Flammen entgegen und drei Personen mussten per Drehleiter gerettet werden. FOTO: ANDREAS DUNKER
Von außen kaum sichtbar: der Brand im Eingang und Treppenhaus zum Wohnungsbereich des Einrichtungshauses Hartmann an der Kirchstraße 21 in Wickede. Im Flur schlugen den Feuerwehrleuten bei ihrem Eintreffen allerdings die Flammen entgegen und drei Personen mussten per Drehleiter gerettet werden. FOTO: ANDREAS DUNKER
Drei Personen rettete die Feuerwehr mit der Drehleiter aus den oberen Räumlichkeiten. Rechts: Feuerwehrmann Thomas Hausschulte im Rettungskorb. FOTO: ANDREAS DUNKER
Drei Personen rettete die Feuerwehr mit der Drehleiter aus den oberen Räumlichkeiten. Rechts: Feuerwehrmann Thomas Hausschulte im Rettungskorb. FOTO: ANDREAS DUNKER
Feuerwehrleute nach dem Löscheinsatz FOTO: ANDREAS DUNKER
Feuerwehrleute nach dem Löscheinsatz FOTO: ANDREAS DUNKER
Wasserversorgung von einem Feuerwehr-Fahrzeug an der Christian-Liebrecht-Straße – im Hintergrund ein Streifenwagen der Polizei FOTO: ANDREAS DUNKER
Wasserversorgung von einem Feuerwehr-Fahrzeug an der Christian-Liebrecht-Straße – im Hintergrund ein Streifenwagen der Polizei FOTO: ANDREAS DUNKER
Im Eingang und im Treppenhaus zum Wohnungsbereich des Einrichtungshauses Hartmann an der Kirchstraße 21 in Wickede schlugen den Feuerwehrleuten schon die Flammen entgegen. FOTO: ANDREAS DUNKER
Im Eingang und im Treppenhaus zum Wohnungsbereich des Einrichtungshauses Hartmann an der Kirchstraße 21 in Wickede schlugen den Feuerwehrleuten schon die Flammen entgegen. FOTO: ANDREAS DUNKER
Notarzt und Rettungsdienst waren mit drei Einsatzfahrzeugen vor Ort. FOTO: ANDREAS DUNKER
Notarzt und Rettungsdienst waren mit drei Einsatzfahrzeugen vor Ort. FOTO: ANDREAS DUNKER

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