Prozess um das Horror-Haus von Höxter

Gericht verurteilt Mörder von Susanne F. aus Wiehagen

05.10.2018

WICKEDE (RUHR) / HÖXTER / PADERBORN. Im Mord-Prozess rund um das „Horror-Haus von Höxter“ hat das Landgericht Paderborn das angeklagte Ex-Ehepaar Angelika und Wilfried W. am heutigen Freitagvormittag (5. Oktober 2018) zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die beiden sollen jahrelang Frauen über Partnerschaftsanzeigen in ihr Haus ins ost-westfälische Bosseborn (Höxter) gelockt haben, wo sie diese dann seelisch und körperlich schwer misshandelten sowie in zwei Fällen sogar zu Tode quälten. – Eines der zu Tode gekommenen Opfer war Susanne F. (41; † 21. April 2016), die in einer Pflegefamilie in Wiehagen aufgewachsen war (wir berichteten).

Das Landgericht Paderborn verurteilte die 49-jährige Angelika W. heute zu einer 13-jährigen Haftstrafe und ihren 48-jährigen Ex-Mann Wilfried W. zu 11 Jahren Freiheitsentzug. Der sadistische Wilfried W. soll zudem in einer Klinik für psychisch kranke Straftäter untergebracht werden.

Damit blieb das Gericht unter Vorsitz von Bernd Emminghaus unter dem von Staatsanwalt Ralf Meyer und den Nebenklägern geforderten lebenslangen Haftstrafen und der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. (Wir berichten noch ausführlich!)

ANDREAS DUNKER für "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"

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Der Prozess am Landgericht Paderborn unter Vorsitz von Richter Bernd Emminghaus (4. von links) ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Der Prozess am Landgericht Paderborn unter Vorsitz von Richter Bernd Emminghaus (4. von links) ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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