Stichwort

Wickeder Teller

28.11.2018

WICKEDE (RUHR). Die karitative Aktion „Wickeder Teller“ startete im Jahre 2009 nach einer Idee von Clementine Brinkmann (* 1927, † 2018), der damaligen Vorsitzenden der Caritas-Konferenz St. Antonius Wickede (Ruhr). An dem überkonfessionellen Projekt beteiligten sich von Anfang an die Caritas-Konferenzen St. Antonius Wickede (Ruhr) und St. Vinzenz Echthausen seitens der katholischen Kirche und die Diakonie seitens der evangelischen Kirche.

Die beiden Pfarrgemeinden spendeten 2009 auch das Startkapital für den „Wickeder Teller“, um allen Jungen und Mädchen in den örtlichen Kindergärten eine warme Mittagsmahlzeit zu ermöglichen, die hilfsbedürftige Eltern ohne finanzielle Unterstützung nicht bezahlen können. Nach einer öffentlichen Präsentation des Projektes erklärten sich zudem sofort  52 Wickeder bereit, Patenschaften in Form von regelmäßigen monatlichen Spenden zwischen 5 und 40 Euro für diese Kinder zu übernehmen.

Und auch nach der Einführung des staatlichen Bildungs- und Teilhabepakets für unterstützungsbedürftige Familien hilft der „Wickeder Teller“ immer noch einzelnen Kindern, deren Eltern beispielsweise keinen Antrag zur Förderung stellen.

Zudem wird inzwischen das gemeinsame Frühstück für alle Kinder gefördert, um ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und dem Nachwuchs eine gesunde Ernährung beizubringen.

Bedürftige Senioren werden seit 2012 ebenfalls unterstützt

2012 erweiterte der „Wickeder Teller“ seine Zuwendungen auf den Senioren-Bereich. Seitdem unterstützt die karitative Aktion – in Abstimmung mit dem Sozialamt der Gemeinde – auch ältere Mitbürger, die sich in finanziellen Notlagen befinden. Gründken: „Hier geht es um Hilfen bei außergewöhnlichen Anschaffungen für den Haushalt oder plötzlichen Erkrankungen.“

„Wickeder Teller“ beteiligt sich an der Finanzierung des „Enser Warenkorbs“

Seit 2015 unterstützt die Gemeinschaft aus Caritas und Diakonie zudem den sogenannten „Enser Warenkorb“, wo auch an Einwohner aus Wickede zweimal wöchentlich Lebensmittel für einen Euro verteilt werden.

Lebensmittel-Gutscheine für bedürftige Familien zu Weihnachten

Des Weiteren gibt der „Wickeder Teller“ jährlich vor Weihnachten noch Lebensmittel-Gutscheine an bedürftige Familien in der Ruhrgemeinde aus.

Private und gewerbliche Förderer unterstützen die wohltätige Aktion

Neben den schon immer üblichen Patenschaften mit kleinen monatlichen Spenden finanziert sich der „Wickeder Teller“ auch aus Zuwendungen von Unternehmen und Vereinen, die vor allem zum Jahresende für die gute Sache in die Kasse greifen. Hinzu kommen Einmalspenden von Einzelpersonen und Familien, die bei Geburtstagen auf Geschenke verzichten und stattdessen um Spenden für den „Wickeder Teller“ bitten oder bei Beerdigungen um eine milde Gabe für den guten Zweck bitten.

Die große Spendenbereitschaft aus allen Bevölkerungskreisen versetzt den „Wickeder Teller“ in die finanzielle Lage, dauerhafte Unterstützung für die wirklich Hilfsbedürftigen in der Gemeinde zu leisten.

Ehrenamtliches Team der katholischen Caritas und der evangelischen Diakonie übernimmt Verwaltung

Die ehrenamtliche Spendenakquise und -verteilung sowie die notwendige Verwaltung übernehmen derzeit Klaus Gründken als Hauptverantwortlicher, Martina Michalzik, Hildegard Velmer, Barbara Wacker-Oelmann und Helena („Leni“) Weich (alle Caritas-Konferenz St. Antonius Wickede [Ruhr]), Marlis Müller und Lydia Münstermann (beide Caritas-Konferenz St. Vinzenz Echthausen) sowie Herta Yazigi von der evangelischen Diakonie.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Die karitative Aktion „Wickeder Teller“ startete im Jahre 2009 nach einer Idee von Clementine Brinkmann (* 1927, † 2018), der damaligen Vorsitzenden der Caritas-Konferenz St. Antonius Wickede (Ruhr). ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Die karitative Aktion „Wickeder Teller“ startete im Jahre 2009 nach einer Idee von Clementine Brinkmann (* 1927, † 2018), der damaligen Vorsitzenden der Caritas-Konferenz St. Antonius Wickede (Ruhr). ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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