Nach der Fusion von der kommunalen Geldinstitute

Sparkasse SoestWerl konzentriert Vermögensberatung in Kreisstadt

09.01.2019

WICKEDE / SOEST. Die Sparkasse SoestWerl will ihren Vermögensmanagement-Bereich in Soest konzentrieren. Dies teilten der Vorstandsvorsitzende Michael Supe sowie die Vorstandsmitglieder Klaus Eickenbusch und Ulrich Kleinetigges am heutigen Mittwoch (9. Januar 2019) im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ mit. Auch die bislang drei noch in der Werler Hauptgeschäftsstelle ansässigen Vermögensberater sollen nach einer Umbauphase bis Mitte des Jahres 2019 ihre neuen Büros am Marktplatz in Soest beziehen.

Nach der Fusion der vormals eigenständigen Sparkassen Werl und Soest zum 1. Januar 2018 will die Sparkasse damit ihre Kräfte im wachsenden Wertpapier- und Investmentfonds-Geschäft in der Kreisstadt konzentrieren. Denn gerade auch im dynamischen Börsenmarkt sei der ständige kommunikative Austausch unter den Kollegen sehr wichtig.

Viele Kundenkontakte liefen bereits jetzt übers Telefon oder via Online-Kommunikation, hieß es. Zudem würden die Vermögensberater die Kunden nach Terminvereinbarungen auch zuhause besuchen oder sich mit ihnen in den örtlichen Filialen der Sparkasse zum Gespräch treffen.

Zentralisierung der spezialisierten Beratungsdienstleistungen

Die Zentralisierung der spezialisierten Beratungsdienstleistungen am Sitz in Soest hat dort einige Umbaumaßnahmen zur Folge. So soll der bislang auf die Soester Filialen Markt und Puppenstraße aufgeteilte Privatkunden-Bereich am Standort Puppenstraße konzentriert werden, hieß es. Die Privatkunden-Berater vom Markt würden in Zukunft dort ihre Büros haben. Der Selbstbedienungsbereich mit Geldautomaten, Überweisungsterminals und Kontoauszugsdruckern bliebe allerdings an beiden Plätzen vollumfänglich erhalten.

Zahl der Bankautomaten hat ihren Zenit erreicht

Durch den stetig wachsenden Online-Handelsmarkt und das zunehmende Internet-Banking sowie den kontaktlosen Zahlungstransfer hätte der Automaten-Sektor seinen Zenit erreicht, so die Sparkassen-Vorstände. Der Bargeld-Zahlungsverkehr sinke inzwischen auch in Deutschland immer mehr.

Bislang bereits vier Prozent des Personals eingespart

Durch die Fusion der beiden vormals selbstständigen Geldinstitute in Soest und Werl habe man inzwischen etwa vier Prozent des Personals einsparen können. Durch natürliche Fluktuation, Altersteilzeit-Regelungen und normale Verrentung seien dabei keine betriebsbedingten Kündigungen notwendig gewesen. Doppelbesetzungen in Folge der Fusion würden einfach abgebaut.

Vorstandsmitglied Klaus Eickenbusch betonte, dass dies der gewünschte „Fusionsnutzen“ sei, den sich die Sparkassen durch die Vereinigung erhofft hätten.

Ein weiterer natürlicher Personalabbau werde im Laufe der nächsten Zeit erfolgen, so Supe.

Rückblick auf das erste Geschäftsjahr der neu gegründeten Sparkasse SoestWerl

Die drei Vorstände sowie Pressesprecher Thomas Schnabel gaben zudem einen Ausblick auf die erste Bilanz der neu gegründeten Sparkasse SoestWerl. Im vergangenen Geschäftsjahr habe es keine großen Überraschungen gegeben, so Vorstandsvorsitzender Michael Supe gegenüber „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“.

Beim Kreditgeschäft habe das kommunale Geldinstitut viele Abschlüsse im gewerblichen Bereich und im Immobilien-Sektor getätigt. Auf Grund des vorhandenen Geldes bei den Kunden habe die Sparkasse zudem zahlreiche Einlagen und umfangreiche Rückzahlungen von Krediten zu verbuchen gehabt. Und das Wertpapier-Geschäft sei auf Grund der noch immer anhaltenden Niedrigzinsphase besser als im Vorjahr 2017 gelaufen.

Werler Geschäftsräume dienen großteils als „Backoffice“

Der ehemalige Hauptsitz der Werler Sparkasse an der Engelhardstraße in der Hellwegstadt diene inzwischen nicht nur als Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr, sondern vor allem als Sitz für die internen Bereiche wie Personal- und Rechtsabteilung, Organisation und so weiter. Die Räumlichkeiten würden also weiterhin genutzt. Nur habe es Umbesetzungen innerhalb der Mitarbeiterschaft gegeben, da man in Folge der Fusion größere Verwaltungseinheiten gebildet habe.

Keine Veränderungen in Wickede geplant

In der Filale in Wickede seien – bis auf kleinere Anpassungen im Bereich der Geschäftszeiten – keine Veränderungen im Rahmen der Sparkassen-Fusion vorgenommen worden oder geplant, betonte der Vorstand auf Nachfrage von „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Der Vorstandsvorsitzende Michael Supe (Mitte) sowie seine Vorstandskollegen Klaus Eickenbusch (links) und Ulrich Kleinetigges (rechts) von der Sparkasse SoestWerl präsentierten ihre Umbaupläne in der Filiale an der Puppenstraße in Soest und zogen eine erste Bilanz nach der Fusion der kommunalen Geldinstitute am 1. Januar 2018. FOTO: ANDREAS DUNKER
Der Vorstandsvorsitzende Michael Supe (Mitte) sowie seine Vorstandskollegen Klaus Eickenbusch (links) und Ulrich Kleinetigges (rechts) von der Sparkasse SoestWerl präsentierten ihre Umbaupläne in der Filiale an der Puppenstraße in Soest und zogen eine erste Bilanz nach der Fusion der kommunalen Geldinstitute am 1. Januar 2018. FOTO: ANDREAS DUNKER

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