Ferienspaß mit Fahrzeug

Achtjähriger rast mit Pkw über Autobahn

21.08.2019

KREIS SOEST. „Ich wollte nur ein bisschen Auto fahren“, erklärte ein achtjähriger Junge jetzt ganz „unschuldig“ der Polizei. In der Nacht zum heutigen Mittwoch (21. August 2019) hatten die Beamten den Grundschüler gegen 1.15 Uhr auf dem Soester Autobahnparkplatz „Ostönner Grund“ der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund angetroffen.

Die Mutter des minderjährigen Autofahrers aus Soest hatte bereits gegen 0.25 Uhr die Polizei über das Verschwinden ihres Sohnes sowie ihres VW Golfs benachrichtigt. Der Junge sei scheinbar mit dem Pkw alleine weggefahren, vermutete die Mutter.

Das Autofahren bereits auf Privatgelände geübt

Dass ihr Sohn dies überhaupt könne, sei wohl der Tatsache geschuldet, dass er regelmäßig Autoscooter und motorisierte Gokarts fahre und auf einem Privatgelände auch schon einmal einen Personenkraftwagen (Pkw) gesteuert habe.

Fahndung nach dem minderjährigen Pkw-Fahrer

Die Soester Polizei fahndete sofort nach dem Automatik-Golf mit dem Grundschüler am Steuer. Die Mutter suchte ebenfalls nach ihrem Sohn. Um kurz nach 1 Uhr rief sie schließlich die Polizei zum Autobahnparkplatz „Ostönner Grund“. Dort hatte sie den kleinen Kerl samt Kraftfahrzeug wiedergefunden.

Mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern über die Autobahn

Bei der „polizeilichen Vernehmung“ gab der Junge über seine nächtliche Spritztour schließlich zu Protokoll, dass er sich bei einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern auf der Autobahn am Lenkrad des elterlichen Pkw nicht mehr wohlgefühlt habe und er dann sicherheitshalber auf den Parkplatz gefahren sei.

Dort parkte der Knirps das Auto mit eingeschaltetem Warnblinklicht in einer Ecke und sicherte den Stellplatz des elterlichen Golfs zusätzlich noch mit einem aufgestellten Warndreieck ab.

Sowohl der Knabe als auch das Kraftfahrzeug erlitten keinen Schaden durch die illegale Autofahrt.

Welche Strafe erwartet den achtjährigen Autofahrer?

Da der Achtjährige strafrechtlich noch nicht mündig sei, erwarte ihn von Seiten der Staatsmacht keine Strafe, erläuterte Kriminalhauptkommissar Holger Rehbock von der Kreispolizeibehörde Soest am heutigen Mittwochmorgen (21. August 2019) im Gespräch mit unserem lokalen Nachrichten-Portal „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“.

Vermutlich müsse er aber „mit einem erzieherischen Gespräch mit seinen Eltern rechnen“, meinte der Polizei-Sprecher schmunzelnd. Diesen und anderen Autobesitzern riet der Beamte grundsätzlich die eigenen Fahrzeugschlüssel gegen den Zugriff durch Unberechtigte zu sichern.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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