Straßenverkehr · Kreispolizeibehörde Soest

„Geblitzt“: Autofahrer rast mit 229 Stundenkilometern über Landstraße im Kreis Soest

10.09.2019

KREIS SOEST. Mit 229 Stundenkilometern raste jetzt ein Autofahrer im Kreis Soest über die Bundesstraße 516, wo eigentlich ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern gilt. – Pech für den Fahrer: die Polizei führte an der Strecke in Rüthen just zu dem Zeitpunkt (3. September 2019) eine Geschwindigkeitsmessung durch und „blitzte“ den Raser mit dem wahnsinnigen Tempo auf der Landstraße.

Das Nummerschild und ein „Porträtfoto“ des Verkehrssünders sind trotz der überhöhten Geschwindigkeit des Pkw nicht verwackelt. So erhält der Halter des Fahrzeugs nun einen Anhörungsbogen, um sich schriftlich zu dem Vorfall zu äußern.

Rücksichtsloser Raser: Mehr als doppelt so schnell wie die Höchstgeschwindigkeit

Wie Polizei-Sprecher Wolfgang Lückenkemper im Gespräch mit unserem lokalen Nachrichten-Portal „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ mitteilte, müsse der unvernünftige Raser mindestens mit einer Geldbuße von 600 Euro und zwei Punkten in Flensburg sowie einem dreimonatigen Führerschein-Entzug und Fahrverbot rechnen.

Da die Geschwindigkeitsbegrenzung um mehr als das Doppelte überschritten worden sei, könne die zuständige Bußgeldstelle aber auch noch eine wesentlich höhere Strafe verhängen, so Lückenkemper. Dies sei Ermessenssache.

Er selbst sei noch nicht einmal auf einer Autobahn ein solch hohes Tempo gefahren, so Lückenkemper. Man müsse sich mal vorstellen, wenn ein Kind einem solch verantwortungslosen Raser vor das Auto liefe.

Negativ-Rekord mit Blick auf frühere Verkehrssünder

Mit der Spitzengeschwindigkeit von 229 Stundenkilometern stellt der Raser übrigens einen Negativ-Rekord auf. Denn in den letzten Jahren bildete ein Verkehrssünder mit einem Tempo von 219 Stundenkilometern auf einer Landstraße im Kreis Soest den traurigen Spitzenreiter, berichtete Pressesprecher Wilhelm Müschenborn von der Kreisverwaltung Soest im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ am heutigen Dienstag (10. September 2019).

Polizei appeliert an Vernunft von Autofahrern

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang übrigens alle Autofahrer nochmals um eine angemessene Geschwindigkeit je nach Strecke, Wetter und Verkehrsaufkommen. Denn zu hohes Tempo zählt zu den Hauptursachen von schweren Verkehrsunfällen mit häufig tödlich Verletzten.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Geschwindigkeitsmessung der Polizei ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Geschwindigkeitsmessung der Polizei ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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