Polizei · Kriminalität

Mordkommission ermittelt: Versuchtes Tötungsdelikt am Ufer der Ruhr?

20.10.2019

FRÖNDENBERG / MENDEN. Ein mögliches „versuchtes Tötungsdelikt“ am Ufer der Ruhr in Fröndenberg hat am Wochenende zur Einrichtung einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund geführt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Die Leitung in dem Fall obliegt der Dortmunder Staatsanwaltschaft.

Am Freitagabend (18. Oktober 2019) sei es offenbar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 30-jährigen Mann aus Fröndenberg und einem 25-jährigen Mann aus Menden gekommen, hieß es dazu in einer gemeinsamen Erklärung der Dortmunder Polizei und der dortigen Staatsanwaltschaft am heutigen Sonntag (20. Oktober 2019) gegenüber den Medien. „Hierbei wurden dem Mendener mehrere Messerstiche zugefügt. Dieser wurde schwer verletzt und musste stationär einem Krankenhaus zugeführt werden.“

Wann und wo genau sich die Strafttat ereignete und ob der Gesundheitszustand des Verletzten nach der Messerattacke lebensbedrohlich ist, ließen die Ermittlungsbehörden dabei offen. Auch zu einem möglichen Motiv für das mutmaßliche Verbrechen äußerten sich die zuständigen Beamten nicht.

Bei der für den Fall angegebenen telefonischen Handy-Hotline eines auskunftsberechtigten Staatsanwaltes kam bei unserer Recherche leider permanent die Ansage: „Der Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar!“

Tatort soll der „Himmelmann-Park“ in Fröndenberg gewesen sein

Laut der lokalen Tageszeitung „Hellweger Anzeiger“ soll das mögliche versuchte Tötungsdelikt im Bereich des sogenannten „Himmelmann-Parks“ stattgefunden haben. Dieser Landschafts-Park erstreckt sich in unmittelbarer Nähe zur Fröndenberger Innenstadt bis ans Ufer der Ruhr.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz

Die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst des Kreises Unna nannte ergänzend als Einsatzort für die Ausleuchtung des Tatorts durch die Freiwillige Feuerwehr den Bereich am „Hotel am Park“ an der Hohen Straße in Fröndenberg. Im Einsatz gewesen sei dort auch ein Rettungswagen. – Mehr wollten die Sprecher der örtlichen Leitstellen nicht bekannt geben und verwiesen wiederum an die für unsere Redaktion bislang nicht erreichbare Staatsanwaltschaft in Dortmund.

Mutmaßlicher Messerstecher wieder auf freiem Fuß

Der Journalist Arne Poll von der Redaktion Menden der Hagener Regionalzeitung „Westfalenpost“ hatte da zwischenzeitlich offensichtlich mehr Glück. Er schreibt in der Einleitung zu einem „Paid-Content-Artikel“, dessen weiterer Inhalt sich hinter einer „Bezahlschranke“ verbirgt: „Nachdem ein 25-jähriger Mendener in Fröndenberg niedergestochen wurde, ist der Verdächtige wieder frei. Er soll das Opfer gut gekannt haben.“ Angeblich habe der „hinreichende Tatverdacht für den Vorsatz“ gefehlt, so Poll gegenüber unserem lokalen Nachrichten-Portal „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“. Deshalb sei der mutmaßliche Täter auch wieder auf freiem Fuß.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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