Feuerwehr und Spezialkräfte im Einsatz

Kilometerlange Diesel-Spur zieht sich bis nach Wickede

04.01.2020

WICKEDE/WERL. Eine Diesel-Spur zog sich am gestrigen Freitag (3. Januar 2020) vom überregionalen Autobahn-Netz bis ins Industriegebiet Westerhaar in Wickede.

Dem LKW einer Spedition aus Unna war während der Fahrt offenbar der Diesel-Tank aufgerissen und es liefen auf der weiteren Fahrt erhebliche Mengen an Betriebsstoffen aus.

Die Öl-Spur zog sich – laut Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Philipp Pantel – über zig Kilometer von der Autobahn A 1 in Schwerte über die A 44, das Autobahnkreuz Werl und die A 445 sowie die Bundesstraße 63 bis in die Westerhaar nach Wickede.

Im gesamten Gewerbegebiet habe es penetrant nach Diesel gerochen, berichtete Einsatzleiter und stellvertretender Zugführer Florian Schreiber von der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wickede (Ruhr), die mit dem Abstreuen der Ölspur im Wickeder Industriegebiet mit ihren ehrenamtlichen Helfern und mehreren Einsatzfahrzeugen beschäftigt war.

Unterstützt worden war sie dabei von Mitarbeitern des kommunalen Bauhofes, dessen Kehrmaschine vor Ort war, sowie von Mitarbeitern der Spedition, deren Fahrer den Schaden verursacht hatte, und Beschäftigten des Betriebes, den der Lkw angesteuert hatte,

Diese kümmerte sich zusammen mit einer beauftragten Spezialfirma auch um die weitere Beseitigung der Schäden und die fachgerechte Reinigung der Fahrbahn und der Kanalisation, nachdem die Feuerwehr den ausgelaufenen Dieselkraftstoff mit einem Bindemittel abgestreut hatte.

Auch das kommunale Ordnungsamt sowie die Untere Wasserschutzbehörde des Kreises Soest waren bei dem Einsatz mit zirka 15 Feuerwehrleuten und den weiteren unzähligen Helfern vertreten.

Da aufgrund des Regens die Gefahr bestand, dass das Wasser–Diesel-Gemisch von der Straßenoberfläche auch in die Kanalisation und somit in die Kläranlage gelangen könnte, wurde die Zuleitung mittels einer Sperrvorrichtung der Firma WHW Hillebrand im Gewerbegebiet gesichert.

Das havarierte Fahrzeug wurde in eine örtliche LKW-Reparaturwerkstatt abgeschleppt.

In wie weit sich der LKW-Fahrer grob fahrlässig verhalten hat, muss gegebenenfalls die Polizei ermitteln. Angeblich war er mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und hatte danach nicht kontrolliert, ob am Boden des Fahrzeuges etwas beschädigt worden war.

Auch andere Feuerwehren entlang der Strecke bis Wickede waren übrigens mit der Beseitigung des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs und der Reinigung der Fahrbahn beschäftigt.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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Warnung vor der rutschigen Ölspur durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff im Industriegebiet Westerhaar in Wickede FOTO: ANDREAS DUNKER
Warnung vor der rutschigen Ölspur durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff im Industriegebiet Westerhaar in Wickede FOTO: ANDREAS DUNKER
Die bunt schillernde Ölspur auf dem grauen Asphalt FOTO: ANDREAS DUNKER
Die bunt schillernde Ölspur auf dem grauen Asphalt FOTO: ANDREAS DUNKER
Die Kehrmaschine des kommunalen Bauhofes half bei der Reinigung der Straße im Industriegebiet Westerhaar in Wickede. Am Steuer: Frank Stobbe FOTO: ANDREAS DUNKER
Die Kehrmaschine des kommunalen Bauhofes half bei der Reinigung der Straße im Industriegebiet Westerhaar in Wickede. Am Steuer: Frank Stobbe FOTO: ANDREAS DUNKER

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