Bundesstraße 7

Polizei gibt weitere Auskünfte zum Unfall

01.06.2021

WIMBERN / MENDEN. Das Motorrad, welches am vergangenen Freitag (28. Mai 2021) gegen 17.30 Uhr auf der Wimberner Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 7 (Arnsberger Straße) schwer verunglückte, habe zum Unfallzeitpunkt keine gültige Straßenverkehrszulassung gehabt. – Dies erklärte Kriminalhauptkommissar Holger Rehbock als Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Soest auf Nachfrage unseres lokalen Nachrichten-Portals "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE".

"Ein aufgefundenes Kennzeichen, welches zuvor an dem Krad befestigt gewesen sein könnte, war nicht für dieses Motorrad bestimmt", berichtete Rehbock weiter. Dieses sichergestellte Kfz-Kennzeichen trage das Kürzel "WAF", welches für den Kreis Warendorf als Zulassungsbehörde steht.

Das motorisierte Zweirad der Marke HONDA sei illegal im öffentlichen Raum gefahren worden, so der Sprecher der Polizei.

Polizei ermittelt weiter zur Ursache des schweren Unfalls

Die genaue Unfallursache sei zur Zeit noch nicht geklärt, erklärte Rehbock. Die polizeilichen Ermittlungen dauerten an. Und weiter: "Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen bislang nicht vor."

Bei dem Alleinunfall des 40-jährigen Motorradfahrers in Höhe des Hauses Nummer 16 (ehemaliges Wimberner Dorfschulgebäude) war dieser bekanntlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, über einen Straßengraben geflogen und hatte einen Weidezaun und armdicke Äste eines Buschwerkes durchbrochen, bevor er in einer Wiese landete. Dabei war der Mann aus Menden lebensgefährlich verletzt worden.

Darüber wie sich der kritische Gesundheitszustand des Patienten, der mit einem Rettungstransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden war, seitdem entwickelt hat, machte die Kreispolizeibehörde Soest aus Datenschutzgründen keine Angaben. Nur sofern Verunglückte binnen vier Wochen aufgrund ihres Unfalls versterben würden, informiere die Polizei noch die Öffentlichkeit.

Blutprobe zwecks Alkohol- und Drogentests entnommen

Auch darüber, ob der Mendener Motorradfahrer inzwischen vernehmungsfähig ist und von den ermittelnden Beamten zum Unfallhergang befragt wurde, gab es keine Informationen durch die Soester Behörde. Die Ermittlungen dauerten an und zum laufenden Verfahren äußere man sich nicht, so Rehbock. Durch die Arnsberger Staatsanwaltschaft sei aber eine Blutprobe zum Nachweis eines möglichen vorherigen Alkohol- und/oder Drogenkonsums angeordnet worden.

Zeugen gesucht – Polizei kann Gerüchte bislang nicht bestätigen

Gerüchte, dass Zeugen angeblich beobachtet hätten, dass der verunglückte Motorradfahrer kurz vor dem Unfall nur auf einem Rad im öffentlichen Raum gefahren sein solle, konnte Rehbock nicht bestätigen: "Diese Erkenntnis haben wir nicht."

Falls jemand ein solch gefährliches Verhalten des Motorradfahrers im Straßenverkehr vor dem Unfall tatsächlich beobachtet habe, solle er sich als wichtiger Zeuge unbedingt bei der Polizei-Wache in Werl unter der Telefonnummer (0 29 22) 9 10 00 melden, bat der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Soest.

ANDREAS DUNKER für "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"

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Ein ADAC-Rettungshubschrauber flog den lebensgefährlich verletzten 40-jährigen Motorradfahrer aus Menden nach der ärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Spezialklinik. FOTO: ANDREAS DUNKER
Ein ADAC-Rettungshubschrauber flog den lebensgefährlich verletzten 40-jährigen Motorradfahrer aus Menden nach der ärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Spezialklinik. FOTO: ANDREAS DUNKER

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