Rauchmelder: Kleine elektronische Lebensretter unter der Zimmerdecke

13.03.2015

WICKEDE. Jeden Tag stirbt durchschnittlich ein Mensch in Deutschland an den Folgen eines Brandes, ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Als Todesursache ist hierbei in der Regel nicht das Feuer verantwortlich. Fünfundneunzig Prozent der Opfer ersticken an tödlichen Rauchgasen. – Darauf weist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wickede (Ruhr) am heutigen „Freitag, den 13.“ hin.

Denn seit 2006 gibt es an diesen „Unglückstagen“ – so der Volksglaube – die bundesweite Kampagne des Rauchmeldertages. Pressesprecher Philipp Pantel von der Wickeder Wehr: „Wir werden dieses Mal zwar keinen eigenen Info-Stand haben, möchten aber dennoch darauf aufmerksam machen!“

Die „kleinen Lebensretter unter der Decke“ gäben automatisch Alarm und warnten die Bewohner rechtzeitig. Durch Rauchmelder könne ein Brand frühzeitig entdeckt werden, so Pantel.

Wenigstens in Schlaf- und Kinderzimmern solle ein Rauchmelder installiert werden.

Denn Menschen würden im Schlaf durch giftige Rauchgase nicht wach und somit den Ausbruch eines Brandes nicht oder erst zu spät mitbekommen, erklärt Feuerwehr-Mann Philipp Pantel.

Wichtig sei zudem die regelmäßige Prüfung der „elektronischen Lebensretter“. Denn auch der beste und teuerste Rauchmelder funktioniere im Ernstfall nicht, wenn die Batterien am Ende seien. Oder die Energieversorgung der Geräte durch Verschmutzung gestört sei.

Hierzu müsse geprüft werden, ob die Batterien und der Alarmgeber noch ordnungsmäßig arbeiteten. Dazu habe jeder Rauchmelder eine Prüftaste, mittels der man die Funktionsfähigkeiten testen könne, betont Pantel.

Anschließend solle man sich die Öffnungen an dem Rauchmelder anschauen. Diese müssten frei von Staub und Schmutzpartikeln sein.

Pantel: „Sollte ein Rauchmelder regelmäßig einen Warnton aussenden, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Batterien dringend erneuert werden müssen!“

In unserem Bundesland Nordrhein-Westen gelte die Einbaupflicht für Rauchmelder in allen Neubauten. Altbauten seien in den kommenden Jahren nachzurüsten, weiß der Wickeder Experte. Dennoch empfehle die Freiwillige Feuerwehr Wickede (Ruhr) die Installation von Rauchmeldern bereits aktuell in ausreichender Anzahl in allen Haushalten. Neben dem örtlichen Fachhandel stünden die ehrenamtlichen Helfer gerne in Fragen des vorbeugenden Brandschutzes interessierten Bürgern mit Rat und Tat zur Seite, sagt Philipp Pantel im Gespräch mit „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

Pantel wörtlich: „An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass die Feuerwehr lieber einmal zu viel als zu wenig angerufen wird. Denn: Im Ernstfall kann jede Minute über das Leben von Menschen entscheiden!“

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

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FOTO: ANDREAS DUNKER
FOTO: ANDREAS DUNKER

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