Deutsche Glasfaser veröffentlicht aktuelles Ergebnis der Nachfragebündelung

02.06.2017

WICKEDE / WIEHAGEN. Wenn die Wickeder und Wiehagener den Anschluss ans schnelle Internet via Glasfaserleitung nicht verpassen wollen, müssen sich bis zum 17. Juli 2017 noch viele potentielle Kunden zu einem Vertrag mit "Deutsche Glasfaser" oder "HeLi NET" entscheiden. Denn bislang hat die seit dem 22. April 2017 laufende Kundengewinnung erst eine Quote von neun Prozent erbracht. Zu einer wirtschaftlichen Erschließung des Kerngebietes der Gemeinde seien aber 40 Prozent notwendig, heißt es seitens des Infrastrukturbauers "Deutsche Glasfaser" aus Borken, der am heutigen Freitag (2. Juni 2017) die aktuellen Ergebnisse der Akquisition bekannt gab.

Projektleiter Maurice Lottermoser zeigte sich im Gespräch mit "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE" weiterhin optimistisch, dass man im Laufe der kommenden Wochen noch genügend Vorverträge mit möglichen Kunden abschließen werde, um auch in Wickede und Wiehagen ein Glasfaser-Netz bauen zu können.

Im Gegensatz zu Echthausen, wo der Leidensdruck auf Grund der absolut niedrigen Bandbreite sehr groß gewesen sei und eine dörfliche Kommunikationsstruktur zu einem schnellen und unerwarteten Erfolg bei der Nachfragebündelung geführt habe, sei man für den kleinstädtisch geprägten Ortskern der Gemeinde Wickede (Ruhr) von Anfang an von einem langsameren Start ausgegangen. Erfahrungen aus anderen ähnlichen Gebieten zeigten aber, dass man zum Schluss in der Regel doch die benötigte Quote erreiche.

Wichtige Infrastruktur für Wohnungen und Betriebe in Wickede und Echthausen

Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU) hatte gerade beim gestrigen Bürgertreff auf dem Marktplatz nochmals darauf hingewiesen wie wichtig der Ausbau eines Glasfaser-Netzes für die Gemeinde als Wohn- und Gewerbestandort sei. Eine komplette Versorgung der Ruhrgemeinde mit Glasfaser-Infrastruktur trage wesentlich dazu bei, dass die Kommune dauerhaft für Bürger und Unternehmen attraktiv bleibe.

Wenn das Ziel nicht erreicht wird, kommt voraussichtlich so schnell kein neuer Investor

Wenn die "Deutsche Glasfaser" ihr Ziel einer 40-Prozent-Quote nicht erreiche, müsse man damit rechnen, dass es in den nächsten Jahrzehnten auch kein anderes Telekommunikationsunternehmen gäbe, welches eine solche Millionen-Investition für Wickede (Ruhr) tätige. Große Teile von Wickede und Wiehagen blieben dann voraussichtlich dauerhaft ein unterversorgtes Gebiet, wenn es um den schnellen symetrischen Up- und Download im Internet-Bereich ginge. Deshalb appelierte Michalzik ganz klar an die Solidarität aller Bürger, dass sie mit ihrem individuellen Zwei-Jahres-Vertrag für einen Glasfaser-Hausanschluss ihrer Wohnung zu einer Gesamtversorgung der Gemeinde mit schnellem Internet beitragen sollten.

Zukunftsfähige Versorgung der Gemeinde mit Glasfaser-Anschlüssen enorm wichtig

Auch wenn dies jetzt auf Grund der ausreichenden Versorgung von Haushalten und Betrieben vielleicht noch nicht so dringlich erschiene, wäre eine zukunftsfähige Versorgung der Gemeinde mit Glasfaser-Anschlüssen dauerhaft für alle enorm wichtig, bestätigte auch der unabhängige Breitbandkoordinator Christoph Hellmann vom Kreis Soest, der am gestrigen Donnerstag (1. Juni 2017) im Rahmen eines Open-Air-Bürgertreffs auf dem Marktplatz rund 120 interessierte Bürger zu dem Thema informierte. Wer künftig keinen schnellen Breitbandanschluss in Form von Glasfaser besitze, müsse damit rechnen, dass er sinnvolle und nützliche Internetdienste nicht nutzen könne, da die Anbieter künftig einfach eine entsprechende Leitung zu den Haushalten und Firmen voraussetzen würden.

Pilot-Projekt für die flächendeckende Versorgung einer Kommune mit schnellem Internet

Wickede (Ruhr) sei ein wichtiges Pilot-Projekt für die flächendeckende Versorgung einer Kommune mit dem zukunftsfähigen Glasfaser-Netz. Wenn man den Anschluss jetzt verpasse, gäbe es in naher Zukunft voraussichtlich keine zweite Chance, weil Wickede und Wiehagen dann als Gebiet für andere Investoren "verbrannt" sei. Und eine staatliche Förderung gäbe es in Bereichen, wo UnityMedia mit Kabelfernsehen vertreten sei nicht.

Glasfaser bis ins Haus sei die einzig zukunftsfähige Technologie für eine zunehmend digitalisierte Welt, so Hellmann. Ihm sei es wichtig, dass sich jeder einzelne Immobilienbesitzer und Mieter in Wickede und Wiehagen selbst noch mal Gedanken machen solle, ob er mitmache oder nicht und sich jetzt rechtzeitig informiere. Niemand solle hinterher sagen: "Hätte ich das gewusst!"

ANDREAS DUNKER für "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE"


ANMERKUNG IN EIGENER SACHE: Wir möchten an dieser Stelle erwähnen, dass es sich bei dem obigen Text um einen redaktionellen Beitrag handelt. Dabei berichten wir journalistisch unabhängig, wenngleich die "Deutsche Glasfaser" auch zu den Anzeigen-Kunden der ad medien GmbH zählt und im lokalen Nachrichten-Portal "wickede.ruhr HEIMAT ONLINE" kostenpflichtig inseriert. Bezahlte PR-Beiträge werden von uns grundsätzlich als ANZEIGE gekennzeichnet und geben nicht unsere Meinung oder journalistische Recherchen wieder. Bei dem obigen Beitrag handelt es sich jedoch um einen journalistischen Text, den wir unabhängig recherchiert und erstellt haben.


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Projektleiter Maurice Lottermoser und Regionalmanager Ingo Theimann von „Deutsche Glasfaser“, Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU), Vertriebskoordinator Daniel Schrewe und Geschäftsführer Ralf Schütte von „Heli Net Telekommunikation“.
Projektleiter Maurice Lottermoser und Regionalmanager Ingo Theimann von „Deutsche Glasfaser“, Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU), Vertriebskoordinator Daniel Schrewe und Geschäftsführer Ralf Schütte von „Heli Net Telekommunikation“.

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