Allerheiligen: Katholische Gräbersegnungen auf den Friedhöfen der Gemeinde

01.11.2017

WICKEDE / ECHTHAUSEN. „Allerheiligen“ ist der Tag im Jahr, an dem so viele Besucher zeitgleich auf die Friedhöfe kommen – wie sonst nie: Am Mittwoch, 1. November 2017, findet vormittags nach der Heiligen Messe um 10.00 Uhr in der katholischen St.-Vinzenz-Kirche in Echthausen traditionsgemäß wieder die kirchliche Gräbersegnung auf dem dortigen Friedhof statt. Und nachmittags nach einer Andacht um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Antonius folgt die Segnung der Gräber auf dem katholischen Friedhof und dem Kommunalfriedhof in Wickede.

Mit der einbrechenden Dunkelheit wird man dann am Abend wieder die zahlreichen Grablichter leuchten sehen, die die Hinterbliebenen zum Gedenken an die Verstorbenen auf den Friedhöfen aufstellen.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

Stichwort: Allerheiligen

WICKEDE (RUHR). Am römisch-katholischen Festtag „Allerheiligen“ gedenken viele Christen auf den Friedhöfen in Wickede (Ruhr) und anderswo ihrer verstorbenen Angehörigen. Katholische Geistliche gehen durch die Reihen der Gräber und segnen diese.

Als Zeichen dafür, dass die Toten von den Lebenden nicht vergessen werden, wird zu „Allerheiligen“ in der Regel besonderer Grabschmuck auf den letzten Ruhestätten aufgestellt. Blumen fungieren dabei als Zeichen der Vergänglichkeit und brennende Kerzen symbolisch als „Lichter des Lebens“. – Außerdem besuchen an dem Feiertag unzählige Menschen die Gräber ihrer Angehören. Christen beten dabei für das Seelenheil der Verstorbenen.

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ist „Allerheiligen“ ein gesetzlicher Feiertag.

Auch der 2. November – „Allerseelen“ – gilt als Tag des Totengedächtnisses und der Trauer. Er ist in diesen Bundesländern aber nur ein kirchlicher und kein staatlicher Feiertag – und somit nicht arbeitsfrei.

Die christlichen Kirchen feiern „Allerheiligen“ und „Allerseelen“ in der Überzeugung, dass durch den gekreuzigten Gottessohn Jesus Christus eine Verbindung zwischen Lebenden und Toten besteht. Die Gedenktage am Ende des Kirchenjahres sollen den Menschen dadurch Trost spenden. Insbesondere, wenn sie kürzlich den Verlust eines Angehörigen oder Freundes zu beklagen hatten.

Mit ihrer vielfältigen Symbolik rücken die christlichen Trauertage zudem die Vergänglichkeit des Lebens und die Allgegenwärtigkeit des Todes in den Mittelpunkt.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

Der katholische Friedhof in Wickede LUFTBILD: ANDREAS DUNKER
Der katholische Friedhof in Wickede LUFTBILD: ANDREAS DUNKER
Totengedenken zu Allerheiligen auf dem katholischen Friedhof in Wickede ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Totengedenken zu Allerheiligen auf dem katholischen Friedhof in Wickede ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Gräbersegnung der katholischen Kirche zu Allerheiligen auf dem kommunalen Friedhof in Echthausen ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Gräbersegnung der katholischen Kirche zu Allerheiligen auf dem kommunalen Friedhof in Echthausen ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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