Energie-Markt

Fröndenberger Stadtwerke senken Gas- und Strom-Preise

21. November 2023

WICKEDE (RUHR).
Die Fröndenberger Stadtwerke ändern zum Jahreswechsel ihre Preise: Beim Strom sinkt der Kilowattstunden-Preis von 47,89 auf 33,32 Cent (brutto). Und beim Gas geht der Preis von 13,59 auf 10,59 Cent runter. Gleichzeitig steigt allerdings auch der Grundpreis für die Energie: Beim Strom von 107,10 auf 119,00 Euro sowie beim Gas von 90,95 auf 123,05 Euro pro Jahr. – Dies teilte das kommunale Versorgungsunternehmen der Stadt Fröndenberg und der Gemeinde Wickede (Ruhr) jetzt gegenüber unserem lokalen Nachrichten-Portal „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ mit. Auf Nachfrage unserer Redaktion betonte Vertriebsleiter Michael Freitag, dass die aktuellen Ungewissheiten beim Finanzhaushalt des Bundes auf die neuen Preise vor Ort ab dem 1. Januar 2024 keine Auswirkungen hätten.

„Für einen Kunden mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden elektrischen Strom entspricht das einer Preissenkung von zirka 28 Prozent“, rechnen die Stadtwerke Fröndenberg Wickede GmbH vor. Die jährliche Ersparnis betrage so 352,35 Euro ohne Preisbremse.

Beim Bezug von Erdgas ergäbe sich ebenfalls eine Erleichterung: „Für einen Kundenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 18.000 Kilowattstunden Gas entspricht das einer Preissenkung von zirka 20 Prozent.“ Die jährliche Ersparnis in diesem Sektor betrage damit sogar 507,36 Euro ohne Preisbremse.

Diese Zahlen seien auf Basis der Tarife „Ruhrpur-Online-Strom“ beziehungsweise „Ruhrpur-Online-Gas“ berechnet. Daneben böten die Stadtwerke noch weitere Tarife an, deren Preise in ähnlichem Maße abgesenkt würden. Alle Kunden würden in den nächsten Tagen schriftlich über die Veränderungen bei den Preisen informiert.

Krieg in der Ukraine und in Israel prägen Entwicklungen der Energiepreise

Geschäftsführer Alexander Loipfinger von den Fröndenberger Stadtwerken erklärte: „Die Energiepreisentwicklung für das Jahr 2024 ist weiterhin nachhaltig geprägt durch den Krieg in der Ukraine und seit wenigen Wochen auch durch den Konflikt in Israel.“ Dennoch bliebe das kommunale Energieversorgungsunternehmen seiner Devise treu, den Kunden stets marktgerechte Preise zu bieten. „Wir machen keine undurchsichtigen Prämienversprechungen oder dubiose Dumpingangebote“, so Loipfinger.

Und Vertriebsleiter Michael Freitag ergänzte zu der neuen Kalkulation für 2024: „Wir werden die Preisbremse mit allen Veränderungen unterschreiten, sodass diese im Jahr 2024 nicht mehr greift. Im Wesentlichen liegt das an den gesunkenen Bezugspreisen. Die Netzentgelte Strom sind zwar netto um mehr als einen Cent gestiegen. Aber dies können wir zugunsten unserer Kunden mit gesunkenen Bezugspreisen ausgleichen.“

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

Fröndenbergs Stadtwerke-Geschäftsführer Alexander Loipfinger ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Fröndenbergs Stadtwerke-Geschäftsführer Alexander Loipfinger ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Vertriebsleiter Michael Freitag ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Vertriebsleiter Michael Freitag ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER