Sechs Verletzte bei Frontalkollision – junger Wickeder schwer verletzt
9. Januar 2026
Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Soest war der Mann aus Wickede mit einem Renault unterwegs, als sein Wagen aus bislang ungeklärter Ursache zur Fahrbahnmitte geriet. „Es kam zur Frontalkollision“, schilderte Polizeioberkommissar Janis Hennemann als Einsatzsachbearbeiter der Leitstelle.
Autos landen in gegenüberliegenden Straßengräben
Der entgegenkommende VW Passat kam aus Richtung Ostönnen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes landeten beide Autos abseits der Fahrbahn.
Im Renault saß der Fahrer allein, im VW Passat befanden sich fünf Insassen aus Ense.
Vier Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte
Zur Verletztenbilanz sagte der Einsatzsachbearbeiter: „Aktuell mein Kenntnisstand: viermal schwer verletzt, zweimal leicht.“ Zugleich stellte er klar: „Keine Lebensgefahr bei irgendwem.“
Die Verletzten wurden in verschiedene umliegende Krankenhäuser gebracht.
Ursache unklar – keine Hinweise auf Witterung
Warum der Renault aus Wickede auf die Gegenfahrbahn geriet, ist nach Polizei-Angaben noch unklar. „Wir haben aktuell noch keine Erkenntnisse zur Unfallursache“, sagte Hennemann. Hinweise auf witterungsbedingte Faktoren gebe es nicht.
Keine Hinweise auf Alkohol oder Drogen
Auch Hinweise auf Alkohol- oder Drogeneinfluss lagen nach Angaben der Polizei nicht vor. „Bei beiden unfallbeteiligten Fahrzeugführern konnten weder Alkohol noch Drogen festgestellt werden“, so Hennemann.
Sperrung wegen Trümmerteilen – Kehrmaschine angekündigt
Nach dem Unfall musste die L 969 zunächst gesperrt werden, weil Trümmerteile und Verschmutzungen auf der Fahrbahn lagen, die mit einer Kehrmaschine gereinigt werden musste. Die nicht mehr fahrbereiten Autos mussten abgeschleppt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“

