Weiter in Wimbern: Übergriffige Nordafrikaner schon wieder auf freiem Fuß

03.02.2016

UPDATE 19.15 UHR - WICKEDE (RUHR) / ARNSBERG. Die Bezirksregierung Arnsberg hat auf Anfrage von „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ soeben eine erste Stellungnahme zu dem Vorfall am gestrigen Dienstagabend (2. Februar 2016) am Wickeder Bahnhof (siehe nebenstehenden Bericht) abgegeben. – Die Bezirksregierung ist Betreiber der landeseigenen „Zentralen Unterbringungseinrichtung“ (ZUE) für Asylbewerber in Wimbern, wo die beschuldigten Nordafrikaner wohnen.

Wörtlich teilte Pressesprecher Benjamin Hahn mit: „Die vier Tatverdächtigen, die nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung durch die Polizei wieder freigelassen wurden, bleiben in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Wimbern. Mit den vier Personen werden jedoch auch seitens der Einrichtung noch einmal Gespräche geführt.“

Beleidigende Unterstellungen durch den Sprecher der Bezirksregierung

Auf die nochmalige Nachfrage unserer Redaktion an die Pressestelle der Bezirksregierung, wie viele "Nordafrikaner" beziehungsweise Flüchtlinge aus den Maghreg-Staaten denn aktuell in Wimbern untergebracht seien, bekamen wir leider wieder keine Auskunft von Benjamin Hahn. Statt dessen unterstellte Hahn - der erst seit kurzem zum Team der Pressestelle gehört, dass wir damit nur "rassistische Ressentiments" unterfüttern wollten.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die zwei alteingesessenen Pressesprecher-Kollegen von Hahn selbst schon mehrfach die Asylsuchenden aus Nord- und Schwarzafrika als Problemgruppe charakterisiert haben.

Entschuldigung seitens der Behördenleitung für Äußerungen des Pressesprechers

Irmtraud Hirte, Persönliche Referentin von Regierungspräsidentin Diana Ewert, hat sich inzwischen stellvertretend für die Behördenleitung auf Grund der Unterstellungen von Pressesprecher Benjamin Hahn bei der Redaktion von „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“ entschuldigt. Sie halte solche Statements des Behördensprechers für „nicht angemessen“, sagte Hirte. Sie werde hiervon auch die Regierungspräsidentin in Kenntnis setzen.

Im Laufe des heutigen Nachmittags entschuldigte sich Benjamin Hahn auch nochmals persönlich für seinen Fauxpas unserer Redaktion gegenüber.

ANDREAS DUNKER für „wickede.ruhr HEIMAT ONLINE“


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1. FEBRUAR 2016: Keine Daten zu ZUE-Bewohnern aus Maghreb-Staaten: Regierung hat Angst vor „Bürgermob“ | wickede.ruhr HEIMAT ONLINE

3. FEBRUAR 2016: Weiter in Wimbern: Übergriffige Nordafrikaner schon wieder auf freiem Fuß | wickede.ruhr HEIMAT ONLINE

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Polizei vor der ZUE in Wimbern ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER
Polizei vor der ZUE in Wimbern ARCHIVFOTO: ANDREAS DUNKER

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